Ein Punkt sichert den Pokal

Vermischtes
Pfreimd
21.06.2016
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Eine Traditionsveranstaltung feiert Jubiläum: Zum 50. Mal organisierten die Stadtschützen das Kreisschießen, das im Jahr 1966 in Nabburg vom damaligen Landrat Hans Werner ins Leben gerufen wurde. Seit 1972 ist es in Pfreimder Hand. Zweiter Schützenmeister Hans Schreyer spendierte eine Jubiläumsscheibe.

Viele Schützen, Jäger, Behörden und Vereine kämpften um den Kreispokal, schöne Sachpreise und die Kreisscheibe. Diesmal zeigten die Gastgeber ihre Heimstärke und gewannen knapp mit nur einem Punkt Vorsprung den Kreispokal. Geschossen wurde am Kleinkaliberstand im Pfreimder OSB-Leistungszentrum. Für den gewohnt schnellen Ablauf sorgten die Gastgeber mit Schützenmeister Rudi Schreyer und dem wichtigsten Mann am Computer, Michael Zeiler. Nachdem fast 1000 Schuss ihr Ziel mehr oder weniger perfekt erreicht hatten, nahm Schützenmeister Rudi Schreyer auf der Terrasse des Pfreimder Schützenheim die Siegerehrung vor. Sein besonderer Gruß galt neben den vielen Teilnehmern auch Pokalspender und stellvertretendem Landrat Arnold Kimmerl, dem OSB-Präsidenten Franz Brunner, OSB-Vizepräsidentin Herta Zeiler, Altbürgermeister Albert Maier und dem Scheiben-Spender Hans Schreyer.

Anfänge beim BGS


Arnold Kimmerl freute sich über die lange Tradition des Schießens und erinnerte an die Premiere 1966 beim damaligen BGS in Nabburg. OSB-Präsident Franz Brunner lobte die Verbundenheit mit den Schießsport.

In der Einzelwertung wurde mit 45 und 35 Ringen Johann Prösl von den Enzian Schützen Trisching als bester Schütze geehrt. Ihm folgten Hans Lindner (40/44), Rudi Schreyer (44/40), Fabian Rockinger (44/33), Josef Schreyer (44/31), Michael Dausch (43/41), Thomas Zocher (43/40), Tobias Meierhöfer (42/42), Hans Schlosser (42/39) und Erwin Maunz (42/34). Den letzten Sachpreis holte sich Benedikt Kemptner (42/34).

Knappes Ergebnis


In der Mannschaftswertung lagen mit einen Ring Vorsprung (126 Ringe) ganz knapp die Stadtschützen Pfreimd mit den Topschützen Rudi, Josef und Hans Schreyer vorne. Sie nahmen den Wanderpokal aus den Händen von Arnold Kimmerl entgegen. Platz zwei schafften die Hubertusschützen aus Knölling mit 125 Ringen (Hans Lindner, Willi Stöckl und Erwin Zerbian). Es folgten die Hegegemeinschaft Pfreimd (120 Ringe, Erwin Maunz, Dietmar Maier und Herbert Bernklau), die FSG Nabburg (117 Ringe, Michael Dausch, Franz Schmid und Hans Eckl), "Glück Auf" Stulln (114 Ringe, Thomas Zocher, Andreas Wilhelm und Karl Paul).

Die Jubiläums-Kreisscheibe mit einer Zinneinlage des Altlandkreises Nabburg und den dazu gehörigen Stadt- und Gemeindewappen musste extra gegossen werden und hat einen besonderen ideellen Wert. Sie ging an Hans Schlosser von den Hubertusschützen Guteneck-Oberkatzbach (496,39-Teiler). Knapp dahinter landeten Josef Gallitzendörfer mit einen 516,31-Teiler und Thomas Zocher mit einen 642,29-Teiler.
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