Erster Gottesdienst des ökumenischen Arbeitskreises
Barmherzigkeit leben

Wie die Strahlen einer Sonne breiteten sich die Werke der Barmherzigkeit vor dem Altar in der evangelischen Pauluskirche Pfreimd aus.
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Pfreimd
04.11.2016
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Ein Zeichen der gelebten Glaubensgemeinschaft setzte der neu gegründete ökumenische Arbeitskreis mit einem Gottesdienst in der Pauluskirche. Mit Blick auf das von Papst Franziskus ausgerufene "Jahr der Barmherzigkeit" übertrugen die Organisatoren die in der Bibel genannten Werke der Barmherzigkeit in einen modernen Kontext.

Nach einem Lied von Alina Kraus und einem meditativen Tanz, den Monika Strehl mit einigen Frauen einstudiert hatte, stand das Gleichnis vom barmherzigen Samariter im Mittelpunkt des gut besuchten Gottesdienstes. Alle Gottesdienstbesucher wurden dazu aufgerufen, sich in die Rolle der handelnden Personen zu versetzen. Moderiert von Stefan Dotzler verließen sie in Gedanken das Gotteshaus und fanden sich auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho wieder. Nacheinander schlüpften sie in die Rollen des ausgeraubten Mannes oder des Samariters. "Was beschäftigt euch?", ermunterte Dotzler die Anwesenden, ihre Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Günther Holter zeigte auf eindrucksvolle Art, dass die biblischen Werke der Barmherzigkeit mehr denn je gelebt werden müssen. Symbolisch dargestellt wurden sie in einem Aktionsteil, den Judith und Alina Kraus zusammen mit Renate Most und Angie Hirmer gestalteten. Ausgehend von der Osterkerze wurde für jedes der sieben Werke der Barmherzigkeit ein Sonnenstrahl aus leuchtend gelbem Stoff in den Besucherraum hinein entrollt, bis eine "Sonne der Barmherzigkeit" den Raum vor dem Altar ausfüllte.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Christian Irlbacher. Pfarrerin Irene Friedrich und Stadtpfarrer Pater Georg Parampilthadathil riefen dazu auf, sich dem Arbeitskreis anzuschließen und an der Vorbereitung des nächsten Gottesdienstes mitzuwirken. Interessenten melden sich in den Pfarrbüros.
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