Franz Spichtinger beleuchtet bei der MMC die Facetten der Marienverehrung
Ein zeitgemäßes Marienbild

Franz Spichtinger beleuchtete bei der Versammlung der Marianischen Männerkongregation das heldenhafte Leben der Maria, Mutter Gottes. Präfekt Alois Kleierl (links) bedankte sich bei Franz Spichtinger (rechts) für seinen Vortrag und überreichte ihm eine kleine Aufmerksamkeit vom Verein. Bild: ema
Vermischtes
Pfreimd
11.03.2016
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"Leute, die mitten im Leben stehen, brauchen ein zeitgemäßes Marienbild", so die These von Referent und Buchautor Franz Spichtinger. Alois Kleierl, Präfekt der Marianischen Männerkongregation Pfreimd freute sich, dass der ehemaligen Religionslehrer im Gasthaus "Wilder Mann" diese These näher erläuterten wollte.

Spichtinger begann seinen Vortrag mit dem Thema "Maria - Eine Heldin" musikalisch. Das gesungene Ave Maria von Andrea Bocelli, einem italienischen Tenor, stimmte die Mitglieder der MMC auf die Präsentation ein. Mit vielen verschiedenen Bildern beleuchtete Franz Spichtinger das heldenhafte Leben Marias. Er erklärte dabei die Bedeutung der marianischen Feiertage wie Mariä Lichtmess, den Namenstag Mariens und Mariä Himmelfahrt.

Wie wichtig den Christen die Verehrung der Gottesmutter ist, verdeutlichte Spichtinger mit Fotos berühmter Wallfahrtsorte auf der ganzen Welt. So berichtete er beispielsweise von seiner ersten Lourdes-Reise. Auch auf die Erscheinungen in Fatima und Guadalupe nahm er Bezug. Das Gebet "Jungfrau Mutter Gottes mein" legte er den Anwesenden ganz besonders ans Herz. Es sei das erste Gebet gewesen, das seine Mutter mit ihm, nach dem Umzug der Familie von Böhmen nach Oberköblitz, gebetet habe. Des Weiteren verdeutlichte Franz Spichtinger den Zusammenhang zwischen der Kunst und der Kirche. Die vielen verschiedenen Marienbilder, die über mehrere Epochen entstanden, geben Aufschluss über die prägenden Ereignisse der jeweiligen Zeit. So häuften sich etwa die Gemälde einer Madonna, die ihren Schutzmantel über das Volk ausbreitet, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
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