Gemeinsam geht alles besser
Neujahrsempfang mit optimistischem Blick nach vorne

Mandatsträger, Vertreter von Behörden, Vereinsvorstände und viele weitere ehrenamtlich tätige Mitbürger hatten sich zum Neujahrsempfang von Stadt und Kirchengemeinden eingefunden. Bilder: hm (2)
Vermischtes
Pfreimd
04.01.2016
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Oberstleutnant Stefan Reiße, Dekan Michael Hoch, Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Richard Tischler, Pfarrerin Irene Friedrich, Stadtpfarrer Pater Georg, PGR- Sprecher Klaus Summer und Bürgermeister Joachim Markert (von links) erhoben das Glas auf das neue Jahr.

Bürgermeister Richard Tischler ist zuversichtlich: Eine starke Gemeinschaft wird auch die künftigen Aufgaben bewältigen. Vom Blick zurück auf das vergangene Jahr und der Vorschau auf 2016 war der Neujahrsempfang im Bürgerhaus geprägt.

Mandatsträger, Vertreter von Behörden, Vereinsvorstände und viele weitere ehrenamtlich tätige Mitbürger hatten sich zum Neujahrsempfang von Stadt und Kirchengemeinden eingefunden. Johanna Gerber (Gesang) und Manuela Rügamer (Klavier) gaben dem festlichen Ereignis die besondere musikalische Note.

Aktiv und tatkräftig


In seiner Bilanz betonte Bürgermeister Richard Tischler, dass sich Pfreimd an der Wende zum neuen Jahr als aktive und tatkräftige Kommune präsentiere, die mit Optimismus in die Zukunft blicke. Nach einer umfassenden Rückblende auf ein Jahr vielfältiger kommunaler Projekte sprach Tischler von weiteren großen Herausforderungen, mit denen die Stadt im neuen Jahr konfrontiert werde. Er nannte die gemeinsame Trinkwassergewinnung mit der Nachbarstadt Nabburg, die Erstellung eines Straßenzustandsberichts für das Gemeindegebiet, die Sanierung der Stützmauer am Kellerweg in Untersteinbach, weitere Überlegungen für einen Ersatz der Brücke in Iffelsdorf und die Neugestaltung der Haas-Kreuzung.

Zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben bedürfe es einer starken Gemeinschaft. Der Dank des Stadtoberhaupts galt allen, die einen Beitrag zum Wohle der Stadt geleistet haben, der Wirtschaft, dem Handwerk und der Pfreimder Geschäftswelt, den Nachbarkommunen, dem Landratsamt und allen Behörden. Ebenso bezog er in seinen Dank die Mitarbeiter von Verwaltung, Bauhof, Kindergarten, Schule und Altenheim, seine beiden Vertreter und die Mitglieder des Stadtrates mit ein.

Landrat Thomas Ebeling sprach vor allem den Vereinen und Organisationen seinen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Anerkennende Worte fand er auch für den Einsatz in der Hilfe und Betreuung der zahlreichen Flüchtlinge und Asylbewerber.

Gelebte Partnerschaft


Joachim Markert, der Bürgermeister der Partnerstadt Grünsfeld, erinnerte an den Besuch des Stadtrates, der Stadtkapelle und des Heimatkundlichen Arbeitskreises "Der Stadtturm" anlässlich der Einweihung des Leuchtenbergsaals in Grünsfeld und dankte für dieses Zeichen gelebter Partnerschaft.

Präsenz zeigte auch der neue Kommandeur des Panzerbataillons 104, Oberstleutnant Stefan Reiße. "Das Auftragsbuch ist dick gefüllt", berichtete er und verwies auf den vorgesehenen Kosovo-Einsatz der Soldaten im neuen Jahr.

Mit besinnlichen Ausführungen über die Wünsche, die man zum neuen Jahr ausspreche, leitete Dekan Michael Hoch zum Jubiläum der Pfarrei über. Er betrachtete die Pfarrei als "Hoffnungsinstanz" und wünschte allen, dass sie hoffnungsvolle Menschen seien.

Stadtpfarrer Pater Georg lud zur Teilnahme an den zahlreichen Veranstaltungen im Zuge des Jubiläums ein. Zeitgleich mit dem Höhepunkt der Oktav-Festwoche in Pfreimd habe am 8. Dezember Papst Franziskus das außerordentliche "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" eröffnet. Dies sei ein willkommener Anlass, beide außerordentlichen Ereignisse miteinander in Verbindung zu bringen. Pater Georg zog auch eine kurze Bilanz des vergangenen Jahres und betonte, "die positiven Aspekte überwiegen bei weitem". Allen in der Stadt und Pfarrei verantwortlich Tätigen galt sein Dank für ihren Einsatz, ebenso der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde für die vielfältigen ökumenischen Begegnungspunkte.

Pfarrerin Irene Friedrich wünschte sich, dass das Jubiläumsjahr der Pfarrei dazu beitragen möge, den Glauben und die Gemeinschaft zu stärken. Herzlich dankte auch sie für das ökumenische Miteinander.
Die positiven Aspekte überwiegen bei weitem.Stadtpfarrer Pater Georg
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