Gewerbegebiet nimmt die Hürde

Michael Eff legte die Erschließungsplanung für den dritten Abschnitt des Gewerbegebietes "An der Wernberger Straße" vor. Es erstreckt sich am Ortsende Richtung Wernberg zwischen Staatsstraße und Naab. Plan: hfz
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Pfreimd
05.08.2016
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Der Kreistag hat die Fläche aus der Naturparkschutzzone genommen. Nun steht dem dritten Bauabschnitt des Gewerbegebietes "An der Wernberger Straße" nichts mehr entgegen. Der Stadtrat genehmigte in seiner Sitzung den Bauentwurf. Durch die Lage zwischen Staatsstraße 2657 und Naab ergeben sich gewisse Sachzwänge.

Ingenieur Michael Eff vom Büro Völker und Partner aus Weißenburg präsentierte den Stadträten die Erschließungsplanung für den neuen Bauabschnitt, der sich an das bisherige Gewerbegebiet Richtung Wernberg anschließt. Von drei Grundstücken können nur zwei bebaut werden. Wie beim neuen Wohnbaugebiet "Westlich der Nabburger Straße" spielt auch hier wieder der Überschwemmungsbereich der Naab bei einem hundertjährigen Hochwasser eine Rolle.

Mit Wendehammer


Die Zufahrt wird von der Staatsstraße abzweigend an der neuen Gewerbefläche entlang geführt und schwenkt dann am unteren Ende in die Parzellen. Hier wird eine Schleppkurve für den Lkw-Verkehr angelegt. Die Straße führt dann weiter ins Innere des Gewerbegebietes zu einem Wendehammer. Eine andere Art der Erschließung wäre wegen der Lage an der Staatsstraße nicht genehmigt worden. Da die Bebauung etwas ins Überschwemmungsgebiet einschneidet, müssen Kompensationsflächen geschaffen werden. Am Rande der bebauten Flächen entstehen Mulden und Amphibiengewässer. Die Abwasserentsorgung erfolgt im Trennsystem. Schmutzwasser geht über ein Pumpwerk in den Kanal, Niederschlagswasser wird in Richtung Naab geführt. Die Erschließungskosten belaufen sich insgesamt auf 757 000 Euro. Einstimmig wurde der Bauentwurf genehmigt. Mit der Erschließung soll im Sinne der an den Bauparzellen Interessierten so schnell wie möglich begonnen werden.

Bürgermeister Richard Tischler berichtete auch noch von einer Fachkonferenz zum Thema Elektrifizierung der Bahnlinie Marktredwitz-Regensburg, zu welcher der Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß eingeladen hatte. Es sei geplant, eine nordbayerische Erklärung zu erarbeiten, in der für die gesamte Strecke eine Verbesserung in puncto Fernverbindungen sowie Erschütterungs- und Lärmvorsorgemaßnahmen gefordert werden. Stadtrat Manfred Bruckner ärgerte es, dass Landräte und Bürgermeister stets bekunden, die Elektrifizierung zu wollen. Es müsse vielmehr heißen: "Wir reden erst weiter, wenn die Zusage für den Lärmschutz auf der Strecke steht."

5412 Pfreimder


Tischler lag noch die aktuelle Statistik zu den Einwohnerzahlen in den Gemeinden des Landkreises vor. In Pfreimd waren zum 31. Dezember 2015 genau 5412 Personen gemeldet.
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