Große Trauergemeinde nimmt Abschied von dem langjährigen Stadtrat Ernst Wurmstein
Stets die Interessen der Bürger im Blick

Die Feuerwehr Iffelsdorf geleitete den Sarg ihres Ehrenmitglieds zur letzten Ruhestätte. Kaplan Pater Thomas nahm die Einsegnung vor. Bürgermeister und Vereine stellten Blumenschalen ans Grab. Bild: Völkl
Vermischtes
Pfreimd
12.02.2016
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Er wird in guter Erinnerung bleiben: "Als hilfsbereiter, liebenswürdiger Mensch mit dem Herzen auf dem rechten Fleck", betonte Bürgermeister Richard Tischler. Wie er und die beiden Altbürgermeister Albert Maier und Arnold Kimmerl nahmen viele Weggefährten, Vereinsvertreter und Bürger Abschied von dem ehemaligen langjährigen Stadtrat Ernst Wurmstein, der im Alter von 83 Jahren verstorben war.

Tatkraft und Ideen


Beim Requiem in der Stadtpfarrkirche schilderten Kaplan Pater Thomas und Wurmsteins Enkelin Katrin den Lebensweg des gelernten Schreiners, der als Vorarbeiter in der Flachglas tätig war. 59 Jahre war er glücklich mit seiner im Jahr 2014 verstorbenen Frau Theresia verheiratet. Den drei Kindern und sieben Enkeln war er "ein herzensguter Vater und Opa", der seine Tatkraft und seine Ideen auch in die Gesellschaft einbrachte.

Bürgermeister Richard Tischler, der ebenso für die Freie Wählergemeinschaft, Stadtschützen und Siedler sprach, verwies darauf, dass sich Ernst Wurmstein 24 Jahre lang in verschiedenen kommunalpolitischen Gremien engagierte. Von 1960 bis 1971 gehörte er dem Gemeinderat der ehemaligen Gemeinde Iffelsdorf an. Nach der Eingemeindung wurde Ernst Wurmstein zweimal hintereinander in den Pfreimder Stadtrat gewählt. "In seiner 24-jährigen kommunalpolitischen Tätigkeit setzte sich der Verstorbene mit voller Tatkraft für das Wohl der Stadt Pfreimd ein und trug durch seine verantwortungsvolle Mitarbeit im Stadtrat wesentlich zur positiven Entwicklung in seiner Heimatstadt bei", betonte Tischler. Die Stadt würdigte dies mit der Verleihung des Ehrentellers.

Treues Mitglied


Als Vorsitzender der FWG bezeichnete Tischler das Ehrenmitglied Ernst Wurmstein als "hervorragenden Repräsentanten der FWG". Auch die Stadtschützen 1471 Pfreimd trauern um ihr verstorbenes Mitglied. Über 50 Jahre gehörte Ernst Wurmstein ihnen an und half tatkräftig beim Bau des Schützenheimes. Insgesamt 48 Jahre war er Mitglied der Siedlergemeinschaft. Vor allem während seiner Mitarbeit im Vereinsausschuss konnten die Siedler immer auf seine Mithilfe und sein Fachwissen zählen. Treues Mitglied war Wurmstein zudem bei der Marianischen Männerkongregation. Die Iffelsdorfer Feuerwehr geleitete den Sarg ihres Ehrenmitglieds zum Grab. Kommandant Tobias Peltzer hatte vorher daran erinnert, dass Ernst Wurmstein 1990 das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Freistaats für 40 Jahre aktive Dienstzeit erhalten hatte. Der Feuerwehr gehörte er über 60 Jahre an, setzte sich in verschiedenen Funktionen immer für sie ein. Es bleibe "die Erinnerung an einen wertvollen Menschen".
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