Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hohentreswitz
Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hohentreswitz

Biobäuerin Gisela Schneider berichtete aus der Praxis über viele EM- Anwendungsmöglichkeiten. Bild: hfz
Vermischtes
Pfreimd
17.03.2016
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-Hohentreswitz. Die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Hohentreswitz in der Gastwirtschaft Lippert in Pamsendorf war gut besucht. Gisela Schneider sprach dabei zum Thema "Effektive Mikroorganismen im Garten und im Haushalt."

Vorsitzende Christa Irlbacher ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Im Tätigkeitsbericht erinnerte sie an die Maiwanderung nach Atzenhof und an eine Wanderung nach Fuchsendorf zur Besichtigung des Bienenhauses von Alois Prey. Ein Ausflug zum Nepal-Tempel nach Wiesent und die Besichtigung des Weinbaugebietes in Bach an der Donau fand bei den Teilnehmern große Resonanz.

Bürgermeister Richard Tischler erwähnte in seinem Grußwort die rege Vereinsarbeit und bewertete die zahlreichen Vereinsaktivitäten als ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt. Er sprach den Gartlern Dank aus für die Unterstützung bei der Pflege der öffentlichen Anlagen. Er appellierte an die Versammelten, die Arbeit eines Imkers zu unterstützen und bienenfreundliche Pflanzen und Sträucher zu pflanzen.

In ihrem Ausblick auf die anstehenden Termine nannte die Vorsitzende einen Baumschnittkurs mit Agnes Feuerer und einen Vortrag im Juli mit Schwester Jubilata. Die Mitglieder erklärten sich einstimmig mit einer Beitragserhöhung ab 2017 einverstanden.

Ein ausführlicher und interessanter Vortrag von Gisela Schneider zum Thema "Effektive Mikroorganismen im Garten und im Haushalt" rundete die Zusammenkunft ab. Effektive Mikroorganismen fördern das Bodenleben und reduzieren nicht nur Gerüche beim Kompost, im Haushalt oder im Stall, sondern auch Umweltgifte, hieß es. Die Referentin versicherte, dass die effektiven Mikroorganismen als vollbiologischer Reiniger eingesetzt werden können.

Aus ihrer langjährigen Praxis zeigte Gisela Schneider viele Anwendungsbeispiele auf, wobei sie immer wieder betonte, dass keine Wunder zu erwarten sind, weil viele Faktoren zusammenwirken. EM wurde ursprünglich nur als Alternative in der Landwirtschaft entwickelt, bei der praktischen Arbeit mit EM hätten sich aber erstaunliche Anwendungsmöglichkeiten auf vielen Gebieten ergeben.
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