Kämmerer Richard Hösl tritt heuer in den Ruhestand
Der Herr des Haushalts

Richard Hösl (Mitte) und sein letzter Haushalt: Bürgermeister Richard Tischler dankte dem Kämmerer, der heuer in Ruhestand tritt, für seine mit Weitsicht zusammengestellten Zahlenwerke. Links im Bild der designierte Nachfolger Christian Hechtl, der den Etat 2016 präsentierte. Bild: Völkl
Vermischtes
Pfreimd
03.05.2016
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Für Richard Hösl war der Etat 2016 der letzte Haushalt, den er als Kämmerer für die Stadt und die VG Pfreimd aufstellte. Nach über 40 Jahren in den Diensten der Verwaltungsgemeinschaft geht er im Herbst in den Ruhestand. Auf sein Konto kann er schon eines buchen: Große Wertschätzung für seine Arbeit.

Der Haushalt 2016 war einstimmig verabschiedet worden (wir berichteten). Es war der letzte unter der Regie von Richard Hösl. Großen Anteil am fundierten Zahlenwerk hatte schon der designierte Nachfolger Christian Hechtl. Bürgermeister Richard Tischler sagte Richard Hösl danke dafür, dass er über viele Jahre hinweg die Finanzen der VG, der Stadt Pfreimd, der Gemeinde Trausnitz, der Spitalstiftung und des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Glaubendorfer Gruppe im Blick und im Griff hatte. Dabei ist es Hösl immer gelungen, "den Dreiklang zwischen dem Notwendigen, dem Wünschenswerten und dem Finanzierbaren herzustellen", betonte Tischler.

"Zum Wohl der Stadt"


So sahen es auch die Stadtratsfraktionen. Zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins (CSU) erinnerte an die vielen Räte, die Hösl kommen und gehen sah. Alle konnten auf seine umsichtige Planung zum Wohl der Stadt bauen. Für Ernst Wurmstein (FWG) hat der Kämmerer stets "ein klares Bild von der Haushaltslage gezeichnet." Günther Strehl (SPD) betonte, dass Richard Hösl immer versucht habe, "das Geld der Stadt zusammenzuhalten. Er habe Anteil daran, "dass gewissenhaft gewirtschaftet und die Stadt vorangebracht wurde." Richard Hösl "war immer objektiv und Mahner zu rechten Zeit", ergänzte Dritter Bürgermeister Hubert Betz (ÖDP). Der langjährige Kämmerer bedankte sich seinerseits für die Unterstützung, die er stets von den Stadträten erfahren habe: "Wir sind gut miteinander gefahren."

Bürgermeister Tischler hatte noch eine Info zum neuen Baugebiet "Westlich der Nabburger Straße" parat. Da die Regierung der Oberpfalz im Bebauungsplanverfahren zunächst die Zahl der unbebauten und verfügbaren Grundstücke ermittelt haben möchte, bevor der Neuausweisung eines Baugebiets zugestimmt wird, schrieb die Stadtverwaltung die Besitzer von unbebauten Baugrundstücken an. Ziel war es, die Abgabebereitschaft zu erkunden. Die Rückmeldung per Fragebogen sollte bis 30. April eingehen. Tischler bat alle Adressaten, den Fragebogen - sofern noch nicht geschehen - zeitnah im Rathaus abzugeben oder sich zu melden. Sollte jemand mit einem unbebauten Grundstück kein Anschreiben erhalten haben, so wird auch in diesem Fall um eine Rückmeldung gebeten.

Bisher hat lediglich ein einziger Grundstücksbesitzer Abgabebereitschaft signalisiert, so Bürgermeister Tischler. Das sei auch allen Interessenten auf der Warteliste für das neue Baugebiet mitgeteilt worden.
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