„Komme gerne wieder“

Der Weiherner Dorfplatz war übervoll, als die Kirwapaare den Baum austanzten. Bilder: slh (2)
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Pfreimd
29.07.2016
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Es hat Seltenheitscharakter, dass ein Bischof gleich zwei Tage hintereinander in einer kleinen Pfarrei den Gottesdienst zelebriert. Kurzerhand sprang er am Patroziniumstag ein. Doch das Jubiläumsfest "150 Jahre Pfarrei St. Margareta" hatte noch weitere Höhepunkte.

-Weihern. Die Geschichtsbücher der Ortschaft Weihern sind um ein Kapitel reicher. Als Bischof Dr. Rudolf Voderholzer außer seinem schon lange vorher terminierten Besuch des Jubiläumsfestes (wir berichteten) Pfarrer Hans Spitzhirn durch das Bischöfliche Ordinariat wissen ließ, dass er auch den Frühgottesdienst am Sonntag übernehmen wird, war die Freude groß. Mit Stolz empfing man um 7.30 Uhr das Diözesanoberhaupt nochmals in Weihern. In seiner Predigt zeigte er sich beeindruckt, dass die Einwohner seiner kurzfristigen Bitte um die Mitfeier eines Gottesdienstes am frühen Kirchweihsonntag so zahlreich nachkamen. "Man spürt den Glauben", so Bischof Dr. Voderholzer. Er bedankte sich für die große Gastfreundschaft: "Ich komme gerne wieder".

Mit Bravour


Die Kirwapaare hatten am Sonntag nicht viel Zeit zum Durchatmen. Nach dem Gottesdienst holten die Kirwaburschen ihre Moidln ein. Mit der Kistlmusik auf dem Leiterwagen ging es mit Gesang durch die herausgeputzte Ortschaft. Zurück beim Zelt gab es einen deftigen Mittagstisch. Die Verantwortlichen konnten sich wiederum über ein voll besetztes Bierzelt freuen. Am Nachmittag der letzte große Auftritt. In einem Zug marschierten die Weiherner Kirwakinder mit den Kirwapaaren Richtung Dorfplatz wo man den Baum austanzte. Es gab keinen freien Platz mehr auf dem gesamten Dorfplatz, als die Kinder ihre einstudierten Tänze zeigten. Anschließend waren die Erwachsenen an der Reihe. Mit Bravour meisterte man die Auftritte trotz der großen Hitze. In diesem Zusammenhang dankte Festleiter Matthias Reis den beiden Tanzlehrern Josefine Duscher und Christian Kalb sowie dem Fotografen Andreas Buchner. Anschließend ermittelte man das Oberkirwapaar. Zum Takt des "Geschwister Trios Bayer" rotierten zwei Blumensträuße. Die Musik verstummte und das Los fiel auf Maren Meindl und Julian Strunk.

Großartiger Zusammenhalt


Zurück im Festzelt sorgte das "Geschwister Trio Bayer" noch für ausgelassene Stimmung. Kaffee und Kuchen fand reißenden Absatz. Bis spät in die Nacht hinein wurde gefeiert. Die Verantwortlichen um die beiden Festleiter Matthias Reis sowie Hans-Jürgen Schlosser waren nach dem Abbau am Dienstag sehr zufrieden mit dem Verlauf des Jubiläumsfestes. Dabei galt der Dank allen Helfern der jeweiligen Vereine und dem gesamten Dorf für den großartigen Zusammenhalt innerhalb der Ortsgemeinschaft.
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