Militärische Spießübergabe bei der 1. Kompanie im Versorgungsbataillong 4
„Mutter der Kompanie“

Die Übergabe der gelben "Spießschnur" durch den stellvertretenden Bataillonskommandeur Thomas Krinninger (Mitte) vom "alten" Spieß Josef Emmrich Windirsch (links) an dessen Nachfolger Daniel Herrmann. Bild: hfz
Vermischtes
Pfreimd
18.06.2016
174
0

Der "Spieß" als Führer des Unteroffizierkorps und Leiter des Innendienstes bekleidet in einer Kompanie einen hervorgehobenen Dienstposten. Daran orientierte sich das Zeremoniell bei der Neubesetzung des Postens.

Pfreimd/Guteneck/Roding. Die militärische Spießübergabe bei der 1. Kompanie im Versorgungsbataillon 4 (Roding) erfolgte auf Schloss Guteneck. Oberstleutnant Thomas Krinninger verabschiedete dabei in seiner Funktion als Stellvertreter des Kommandeurs des Versorgungsbataillon 4 den bisherigen Spieß, Oberstabsfeldwebel Josef Emmrich Windirsch, in den Ruhestand. Die Dienstgeschäfte als Kompaniefeldwebel der 1. Kompanie wurden gleichzeitig auf Daniel Herrmann übertragen, der dabei zum Oberstabsfeldwebel befördert wurde.

"Der Wechsel auf Dienstposten ist zwar militärischer Alltag, doch der Wechsel des Kompaniefeldwebels ist und bleibt ein besonderes Ereignis für Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften", versicherte Krinninger. Er wies darauf hin, dass der "Spieß" Führer des Unteroffizierkorps und Leiter des Innendienstes sei, was mit besonderen Herausforderungen und noch größerer Verantwortung verbunden wäre. "Der Spieß nimmt somit eine Schlüsselfunktion ein. Er ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Kompanie, aber auch innerhalb des Bataillons."

Krinninger wies darauf hin, dass scheidenden Oberstabsfeldwebel Josef Emmrich Windirsch die meiste Zeit seines Berufslebens in Pfreimd war. Deutlich sei zu erkennen gewesen, "dass die Spieß-Verwendung für Sie maßgeschneidert ist - es ist Ihre Berufung". Dies zeigten auch die Auszeichnungen, etwa das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, die Ehrennadel der Panzerbrigade 12 und die Ehrennadel des Bataillons.

Danach schilderte Krinninger den abwechslungsreichen Werdegang des neuen Stabsfeldwebels Daniel Herrmann. "Sie bringen alles an Rüstzeug mit, was man in dieser herausgehobenen Funktion braucht, und ich freue mich auf die Weiterführung der Zusammenarbeit mit Ihnen. Für Ihre Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Erfolg, gutes Geschick und Gelingen, sowie immer die richtige Portion Glück", schloss der Oberstleutnant.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.