Panzerbataillon 104 verabschiedet Soldaten
Erfahrung im Einsatz und in der Ausbildung

Der Kommandeur des Panzerbataillons 104, Oberstleutnant Stefan Reiße, verabschiedete Stabsfeldwebel Josef Winter (links) und Stabsfeldwebel Dietmar Wagner (rechts) in den Ruhestand. Bild: hfz
Vermischtes
Pfreimd
31.03.2016
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Die beiden Stabsfeldwebel Dietmar Erwin Willibald Wagner und Josef Klaus Winter wurden bei einem Appell in der Oberpfalzkaserne nach über 35 beziehungsweise 30 Dienstjahren in den Ruhestand entlassen. Kommandeur Stefan Reiße skizzierte den Werdegang der beiden Soldaten. Seit den 1980-er Jahren durchliefen sie zahlreiche Stationen in ihrer militärischen Laufbahn an verschiedenen Standorten der Bundeswehr, "doch die Oberpfalz wurde und blieb ihre militärische Heimat".

Im Lagezentrum


Stabsfeldwebel Wagner, aus Gaisthal stammend, begann seinen militärischen Werdegang am 1. Oktober 1980 bei der Panzerjägerausbildungskompanie 904 in Munster. Nach mehreren Stationen konnte er in Weiden für elf Jahre an der Heeresunteroffizierschule den eigenen Nachwuchs prägen. Er war auch an der Universität der Bundeswehr in München als Studentenfachbereichsfeldwebel tätig. Im Jahr 2011 kam er in die Oberpfalz zurück. Zuletzt war er ab 2014 im Lagezentrum des Standortes Pfreimd im Dienst und war somit die Verbindung zwischen den sich im Einsatz befindlichen Soldaten und ihren Familien. Dafür wurde ihm die Ehrennadel des Panzerbataillons verliehen. Nach Erreichen der besonderen Altersgrenze, somit im Alter von 55 Jahren wird er sich nun seiner Familie widmen, mit der er in Luhe-Wildenau wohnt.

Gebürtig in Perschen begann Stabsfeldwebel Josef Klaus Winter als Panzergrenadier am 1. Januar 1986 seinen Dienst in Oberviechtach beim Panzergrenadierbataillon 122. Nach unterschiedlichen Dienstposten wurde er 1994 als Hörsaalfeldwebel nach Weiden an die Heeresunteroffziersschule versetzt.

Viele Auslandseinsätze


Dort kreuzten sich auch die Wege der beiden Stabsfeldwebel, denn Stabsfeldwebel Winter wurde Stellvertreter unter Stabsfeldwebel Wagner, der schon seit zwei Jahren an der Schule tätig war. Im Jahr 1995 wechselte Winter als Rechungsführer in das Landes- bzw. Bezirksverbindungskommando nach Regensburg. Winter war später als Personalfeldwebel in der G1-Abteilung des Divisionsstabes und ab 2009 in der S1-Abteilung der Panzerbrigade 12 in Amberg. Neben den Verwendungen im Inland hat Stabsfeldwebel Winter insgesamt 344 Tage in Einsätzen bei IFOR/SFOR, sowie KFOR geleistet und ist ein erfahrener Einsatzsoldat. Seit Mitte 2010 war er in der 4. Kompanie in Pfreimd als Personalfeldwebel tätig. Seinen Ruhestand verbringt Winter an seinem Wohnort Neusath.
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