Pfreimd geht eine weitere Gemeindepartnerschaft ein
„Hochzeit“ mit Leuchtenberg

Die geschichtlichen Wurzeln sind ausschlaggebend: Die Stadt Pfreimd und der Markt Leuchtenberg (Bild) gehen eine Gemeindepartnerschaft ein. Bild: Archiv/ hfz
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Pfreimd
08.04.2016
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Die Landgrafen von Leuchtenberg führen Städte und Gemeinden zusammen: Bald wird Pfreimd nicht nur mit Grünsfeld verbandelt sein.

Bürgermeister Richard Tischler klopfte in der letzten Sitzung bei den Stadträten an, ob sozusagen "das Aufgebot" bestellt werden kann. Seit 1973 besteht mit der tauberfränkischen Stadt Grünsfeld auf der Grundlage der gemeinsamen historischen Vergangenheit während der Herrschaft der Landgrafen von Leuchtenberg eine Städtepartnerschaft. Die Stadt Grünsfeld möchte nun gerne eine weitere Gemeindepartnerschaft mit dem Markt Leuchtnenberg eingehen. Dort befand sich bis zur Verlegung des landgräflichen Sitzes im Jahr 1332 nach Pfreimd die Stammburg des landgräflichen Geschlechts der Leuchtenberger.

Besiegelung in diesem Jahr


Im Zuge dieser Überlegungen kam der Vorschlag auf, dass doch auch die Stadt Pfreimd im Hinblick auf die geschichtlichen Verbindungen eine Gemeindepartnerschaft mit dem Markt Leuchtenberg anpeilen könnte. Die entsprechenden Partnerschaften könnten in diesem Jahr durch die drei beteiligten Gemeinden offiziell geschlossen und dokumentiert werden. Voraussetzung dafür ist jedoch ein förmlicher Beschluss des Stadtrates. Er war schnell und einstimmig gefasst. Eine Urkundenunterzeichnung wird in Pfreimd, eine in Leuchtenberg über die Bühne gehen. Wie dann der Dreiklang gestaltet wird, muss erst abgestimmt werden.

Asylsozialberater vor Ort


Bürgermeister Richard Tischler teilte dem Gremium noch mit, dass der Landkreis als Modellregion für dezentrale Asylsozialberatung ausgewählt wurde. Ab Mitte/Ende April werden regelmäßig Asylsozialberater in den Kommunen, in denen Asylbewerber untergebracht sind, mit einem Beratungsangebot rund um das Thema Asyl präsent sein. In Pfreimd ist geplant, Freitag vormittags Beratungsgespräche im Rathaus anzubieten. Das Angebot richtet sich sowohl an Asylbewerber als auch an Ehrenamtliche oder andere Interessierte, die Fragen zu diesem Thema haben. Eine Rechtsberatung kann allerdings nicht angeboten werden. Nicht beraten werden außerdem anerkannte Asylbewerber. Sie können jedoch an die zuständige Integrationsberatung weitervermittelt werden.

Vereinbarung geschlossen


Noch ein Wort zum Bundesförderprogramm Breitband: Die Kooperationsvereinbarungen zwischen Pfreimd beziehungsweise Trausnitz und dem Landratsamt wurden laut Tischler zwischenzeitlich unterschrieben. Aktuell beteiligen sich 20 Kommunen an dem Projekt.

Die Reservistenkameradschaft Pfreimd möchte für einen Aufkleber das Pfreimder Stadtwappen verwenden. Günther Strehl und Dr. Johanna Mertins waren der Ansicht, dass es sich bei dem Wappen um ein Hoheitszeichen handle, dass nicht durch andere gestalterische Elemente überdeckt werden dürfe. Hubert Betz meinte ebenfalls, dass die Gestaltung überarbeitet werden sollte. Der Stadtrat war mit der Verwendung des Wappens einverstanden, wenn es nicht durch andere Elemente verdeckt wird.
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