Pfreimder Verein spricht von guten Erträgen
Ein süßes Jahr für die Imker

Vorsitzender Albert Sittl (rechts) hatte als Referenten Alexander Titz eingeladen. Er sprach über die Nachwuchsarbeit. Bild: hfz
Vermischtes
Pfreimd
03.03.2016
43
0

Albert Sittl versüßte den Mitgliedern die Jahreshauptversammlung: "Die Pfreimder Imker können auf ein gutes Honigjahr zurückblicken." Ebenso erfreulich: Die Varroamilbe konnte mit natürlichen Mitteln im Zaum gehalten werden.

Dem Imkerverein gehören 43 Mitglieder mit 235 Bienenvölkern an. Die Mitgliederzahlen bewegen sich seit mehreren Jahren in diesem Bereich. Die Anzahl der betreuten Bienenvölker ist seit 20 Jahren nicht mehr so hoch gewesen. Der Altersdurchschnitt der Imker liegt bei 58 Jahren. Neben den regelmäßigen Treffen zum Erfahrungsaustausch und der Kontaktpflege in Form eines Frühschoppens war der Verkaufsstand am jährlichen Adventsmarkt die größte Aufgabe des Vereins.

Guter Ertrag


Der Erfolg des Bienenjahres, der sich in Form des geernteten Honigs zeigt, kann sich diesmal sehen lassen. Nachdem die letzten beiden Jahre eher mäßigen Ertrag brachten, war 2015 wieder ein guter Ertrag an Frühjahrshonig zu verzeichnen. Der trockene Sommer dämpfte den Waldhonigertrag. Er ist zwar von ausgezeichneter Qualität, aber die Menge ließ zu wünschen übrig.

Das Hauptproblem aller Imker, die Varroamilbe, stellte im Vorjahr kein großes Problem in Pfreimd dar. Dem Druck dieses Parasiten wurde mit natürlichen, organischen Behandlungsmitteln begegnet. "Jeder verantwortungsvolle Imker ist bemüht und stolz darauf, keine Medikamente einzusetzen," betonte Albert Sittl. Der Kassenbericht gab keine Beanstandungen, die Kasse ist hervorragend geführt.

Wissen weitergeben


Dann übergab Sittl das Wort an Alexander Titz vom Landesverband der bayrischen Imker. Titz ist zuständig für die Nachwuchsarbeit und die Aus- und Weiterbildung von Imkern. Das Thema "Generation 21 - Imkern mit Zukunft" wurde mit großem Interesse verfolgt. Titz gab einen Überblick über seine Arbeit im Landesverband. Er sprach darüber, wie bei Kindern und Jugendlichen in der Schule und in Imkervereinen Interesse für die Bienen geweckt werden kann. Jung und Alt arbeiten zusammen. "Die Jungen profitieren von den Erfahrungen und dem Wissen der Älteren", betonte Alexander Titz. Die Älteren geben dieses Wissen und ihre Erfahrung gerne an die lern- und wissbegierigen Nachwuchsimker weiter. "Nur wo dieser Erfahrungsaustausch klappt, steht Bienen und Imkern eine gute Zukunft bevor."
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.