Soziale Gerechtigkeit einfordern

Vorsitzender Helmut Butz und die Ehrengäste gratulierten den Verdi-Jubilaren. Im Bild von links: Karl Höreth, Manfred Haberzeth, Richard Tischer, Gudrun Arnold, Anton Pösl, Erich Völkl, Helmut Butz, Thomas Schärtl, Bettina Blödt, Manuela Dietz, Arnulf Heckwolf, Marianne Schieder und Franz Rippl. Bild: hm
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Pfreimd
30.10.2016
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"Die Gewerkschaftsbewegung ist eine Säule der Demokratie. Es ist wichtig, dass die Gewerkschaften ihre Stimme erheben." Das betonte MdB Marianne Schieder bei der Jubilarehrung von Verdi.

Ehrengäste und zahlreiche Jubilare mit Partner hatten sich am Freitag im Gasthof "Wilder Mann" zur Jubilarehrung des Verdi-Ortsvereins Region Nabburg eingefunden. Der Ehrung für 70, 50, 40 und 25 Jahre Zugehörigkeit zur Gewerkschaft gingen nach der Begrüßung durch Ortsvorsitzenden Helmut Butz einige Grußworte voraus.

Bürgermeister Richard Tischler fand anerkennende Worte für die langjährige Treue der Jubilare. "Nur gemeinsam kann man etwas erreichen" stellte er heraus und würdigte Verdi als starken Interessensverbund, dessen Engagement nach wie vor gefragt sei. Der ehemalige Bezirksgeschäftsführer Manfred Haberzeth sowie die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin Manuela Dietz dankten ebenfalls den Jubilaren für ihre Gewerkschaftszugehörigkeit über viele Jahre hinweg.

Der Part der Festansprache kam MdB Marianne Schieder zu. Die Abgeordnete freute sich über die langjährige Tradition dieser Jubilarehrungen. Die soziale Gerechtigkeit komme nicht von selbst, verdeutlichte sie und erinnerte daran, dass durch die Kraft der Gewerkschaften in der Vergangenheit vieles erreicht worden sei. In ihrem Streifzug durch die aktuelle Bundespolitik bewertete sie den gesetzlichen Mindestlohn als einen historischen Schritt. Sie befürwortete die Anerkennung der Lebensleistung beim Renteneintritt. "Mit mir wird es keine Erhöhung der Lebensarbeitszeit geben", stelle Marianne Schieder heraus und ging weiter auch auf die erreichten Fortschritte in der Familienpolitik ein. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Schlüssel zum Glück", so die Abgeordnete abschließend.

Zusammen mit den Ehrengästen nahm Vorsitzender Helmut Butz dann die Ehrung der Jubilare vor.

EhrungenGert Müller, der entschuldigt war, gehört der Gewerkschaft seit 70 Jahren an. Für 50 Jahre wurde Anton Pösl geehrt, für 40 Jahre Gudrun Arnold, Arnulf Heckwolf und Thomas Schärtl. Für 25 Jahre konnten Bettina Blödt, Karl Höreth, Franz Rippl und Erich Völkl Urkunde und Ehrenzeichen entgegen nehmen. (hm)
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