Sozialpädagogische Tagesstätte
Ein Aufzug für die AWO

Vermischtes
Pfreimd
18.01.2016
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Es war für die Fahrer nicht einfach, die Essensbehälter über viele Treppen hinauf in die Küche der Sozialpädagogischen Tagesstätte der Arbeiterwohlfahrt zu bringen. "Der vordere ging in die Knie, der hintere stemmte die Behälter hoch, damit die Suppe nicht raus schwappt", erzählt Norbert Süß. Das hat ein Ende: Die Stadt ließ einen Aufzug einbauen. Natürlich nicht nur wegen der Suppe: Die Tagesstätte erhält integrativen Charakter. Künftig können auch körperbehinderte Kinder aufgenommen werden, freuen sich der ehrenamtliche Geschäftsführer Georg Pfannenstein, Ortsvorsitzender Norbert Süß und Leiterin Maria Söllner. Sie dankten der Stadt und Bürgermeister Richard Tischler für das Entgegenkommen.

Der Aufzug war schon geplant, als vor zehn Jahren die AWO in den sanierten städtischen Klostertrakt einzog. Der langjährige Mieter brachte eine Nutzung und Leben ins Gebäude. Die AWO griff das Vorhaben "Aufzug" dann vor eineinhalb Jahren erneut auf. Er kostet 45 000 Euro. Georg Pfannenstein rechnet noch mit einem Zuschuss der "Aktion Mensch". Die Tagesstätte ist mit zwölf Kindern voll belegt und arbeitet - nicht zuletzt dank vieler ehrenamtlicher Helfer - kostendeckend.
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