Stützmauer-Sanierung große Belastung - Zweite Bürgermeisterin bei der Frauenunion
Mammutaufgabe für die Stadt

Zu einem Abend über Stadtpolitik hatte die Frauenunion eingeladen. Zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins (rechts) informierte über die anstehenden Projekte der Stadt. Bild: hm
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Pfreimd
30.06.2016
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Zu den größten Projekten, die zur Zeit in der Stadt Pfreimd anstehen, gehören die Sanierung der Stützmauer am Kellerweg, der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Hohentreswitz- Aspachmühle, die Erschließung des neuen Baugebietes "Westlich der Nabburger Straße" sowie die Neugestaltung des Recyclinghofes.

Zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins nannte diese Projekte in ihrem Bericht über die Stadtratsarbeit beim Stammtisch der Frauenunion im Biergarten des "Mona Lisa".

Die Sanierung der Stützmauer am Kellerweg belastet den Haushalt nach Abzug von 60 Prozent Förderung immer noch mit 630 000 Euro. 430 000 Euro ist der Eigenanteil der Stadt für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Hohentreswitz- Aspachmühle. Auch hier gibt es 60 Prozent Förderung. 28 neue Bauplätze entstehen "Westlich der Nabburger Straße". Die Erschließung hierfür wird über eine Finanzierungsträgergesellschaft abgewickelt, erklärte Mertins.

Leider sind nach einem Straßenzustandskataster die Pfreimder Straßen in einem schlechtem bis sehr schlechtem Zustand. In einer Prioritätenliste wird festgelegt, wie das Straßennetz nach und nach saniert werden soll. Diskutiert wurde darüber, ob die entstehenden Kosten durch generelle jährliche Abgaben aller Bürger solidarisch geschultert werden sollen, um "Horrorzahlungen" für Einzelne zu vermeiden.

Auch in Weihern werden mit dem Bauabschnitt II der Mahdwiesen neue Bauplätze geschaffen und in der Wernberger Straße wird eine kleinere Gewerbefläche ausgewiesen, so die Zweite Bürgermeisterin. Die Neugestaltung des Recyclinghofes beläuft sich auf 120 000 Euro. Es werden 80 000 Euro an Förderung erwartet. Das Feuerwehrhaus in Weihern wird am ursprünglichen Platz neu gebaut, die Pfreimder Wehr bekommt eine Waschhalle.

Als große Aufgabe nannte Dr. Mertins die Sanierung und Belebung der Altstadt. Im Pfreimder Zentrum werden zwei kostenlose kommunale WLAN-Hotspots installiert, deren Ersteinrichtung der Freistaat übernimmt. Weitere Themen waren unter anderem die Asylberatung, die Elektrifizierung der Bahnstrecke und Kinderspielplätze.
Weitere Beiträge zu den Themen: Stadtpolitik (1)Frauen-Union Pfreimd (3)
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