Was in der Altstadt ansteht
Pfreimd meldet Projekte für das Städtebauförderprogramm

Könnte ein reizvolles Sanierungsobjekt werden: Das ehemalige Bürogebäude des alten Raiffeisenlagerhauses in der Rosengasse 17. Bilder: Völkl (2)
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Pfreimd
14.12.2015
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Für die Sanierung des alten Schulhauses wird noch ein Investor gesucht. Das Projekt, das bereits heuer zur Städtebauförderung angemeldet war, steht nun für nächstes Jahr in der Liste.

Die Aufstellung, die Verwaltungsleiter Bernhard Baumer kürzlich dem Stadtrat präsentierte, war überschaubar. Addiert ergeben die aufgeführten Projekte 490 000 Euro. Für sie sollen Mittel aus der Städtebauförderung fließen.

Es ist stets das gleiche Procedere: Zum Jahresende haben die Kommunen ihre Anträge bei der Regierung der Oberpfalz einzureichen. In der Liste sind dann diejenigen Maßnahmen aufgeführt, die man in der Altstadtsanierung kurz-, mittel- und langfristig anpacken möchte - mit der entsprechenden Förderung.

Die Schlachthausgasse


Unter "Ordnungsmaßnahmen" steht 2016 die Gestaltung der Schlachthausgasse Süd. Nach dem Abbruch eines alten Gebäudes sollte es eigentlich schon heuer losgehen, doch es macht Sinn, vor der Gestaltung noch eine private Sanierungsmaßnahme abzuwarten. 75 000 Euro stehen für die Schlachthausgasse Süd im Plan. Die Schlachthausgasse Nord sowie die Brauhausgasse Ost und West hat die Kommune in den Folgejahren auf der Agenda.

Zu finden ist erneut die Sanierung des von der Stadt erworbenen alten Schulhauses. Die Kosten der Modernisierung und Instandsetzung werden noch ermittelt. 500 000 Euro sind momentan - auf drei Förderjahre verteilt - im Förderantrag eingesetzt. Die Maßnahme wurde um ein Jahr geschoben - man sucht einen Investor - und ist nun 2016 mit einen Anteil von 200 000 Euro in der Liste aufgeführt. 50 000 Euro (von insgesamt 150 000 Euro) werden für die Modernisierung und Instandsetzung des Gebäudes Rosengasse 17 (ehemaliges Büro des Raiffeisenlagerhauses) durch einen Privatmann angemeldet. Jeweils 20 000 Euro sind für die Instandsetzung des Hauses Schlosshof 12 (Nebengebäude Wegele-Haus), Brauhausgasse 23 (Kummethaus) und Leuchtenberger Straße 10 bis 12 im Ansatz.

Mit 50 000 Euro ist das zuschussfähige kommunale Förderprogramm ausgestattet. Die Sanierung von Privatmaßnahmen in der Altstadt wird damit unterstützt. Auch die leerstands-Exposés werden fortgesetzt. 15 000 Euro sind dafür vorgesehen. Damit soll möglichen Interessenten die Hemmschwelle vor einer Sanierung und dem Denkmalschutz genommen werden. Das Honorar für Sanierungsbetreuung/ Leerstandsmanagement sowie die städtebauliche Beratung liegen bei je 10 000 Euro. Für die Öffentlichkeitsarbeit werden 20 000 Euro förderfähige Kosten veranschlagt.

Für Anlagenpflege


Zum Jahresende hatte die Stadt für Vereine, die öffentliche Anlagen pflegen, eine kleine Anerkennung parat, Der Obst- und Gartenbauverein Pfreimd erhält 300 Euro, der Obst- und Gartenbauverein Hohentreswitz 100 Euro, der Gartenbauverein Hobbyrancher Weihern 100 Euro, die Dorfgemeinschaft Untersteinbach 200 Euro, die Dorfgemeinschaft Iffelsdorf 100 Euro, Bayern-Fanclub/KLJB Hohentreswitz 100 Euro und die Feuerwehr Pamsendorf 100 Euro.
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