Weiberfasching mit einer Fülle an originellen Auftritten
Höllische Party

Ein Auftritt, der riesigen Applaus erntete: Primaballerina Silvester Kurzwarth und die Rockermeute. Bilder: slh (2)
Vermischtes
Pfreimd
02.02.2016
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Die Originalität des Frauenkreises Weihern-Stein kennt keine Grenzen. Zum Weiberfasching im Dorfheim waren zur Freude der Vorsitzenden Kathrin Schönl viele Abordnungen von befreundeten Vereinen nach Weihern gekommen. Das Motto "Himmel und Hölle" ließ keine Wünsche offen.

Die Tanzfläche wurde gestürmt und so war es für den Musikanten "Fonse" ein Leichtes, die Stimmung schnell zum Kochen zu bringen. Mit Schlagern wie "Du hast mich 1000 Mal belogen" wurde das Dorfheim zur Schlagerarena. Auch die Küche ließ keine Wünsche offen. Gefragt war vor allem die "höllische Gulaschsuppe." Dann gab es natürlich auch einen Abstecher in die Bar. Die Barmänner Manuel Holzgartner und Robert Hausknecht waren den Ansturm gut gewachsen. Cocktails wie "Lucifer" waren der Renner. Nach altem Brauch dürfen am Weiberfasching nur die eingeteilten Männer als Arbeitskräfte in den Saal. Es gibt nur eine Ausnahme: Pfarrer Hans Spitzhirn als treuer Besucher des Faschings ließ es sich nicht nehmen, sich als "Engel Aloisius" unter die "Närrinnen" zu mischen.

Die Weiherner sind bekannt für ihre Auftritte: Ein Highlight war der sogenannte Nachwuchschor des Weiherner Gesangsvereins, der mit dem "Bofrost-Song" die Lachmuskeln strapazierte. Es ging Schlag auf Schlag: Pfarrer Hans Spitzhirn, Günther Gradl, Thomas Blau sowie Bianca Gietl gaben den Sketch "Ein Trausnitzer im Himmel" zum Besten. Nachdem der Pförtner in den Himmel gekommen war und sich dort nicht wohl fühlte, wurde er zum Boten erklärt. Der Engel (Pfarrer Hans Spitzhirn) war sichtlich froh, wieder Weiherner Boden betreten zu dürfen, um der Kirchenverwaltung eine "göttliche Eingebung" zu überbringen. Doch dann ließ er sich von der Mesnerin (Betty Schmittner) einige Maß Bier bringen. So ließ die Eingebung noch lange auf sich warten. Schon kurz darauf eroberten auch die Weiherner Männer den Saal. Lange hatten sie mit den Verantwortlichen um Bianca Gietl sowie Kathrin Schönl geprobt, um einen perfekten Auftritt hinzulegen: Silvester Kurzwarth schwebte, umringt von einer Rockermeute, als Ballerina ein. Die Begeisterung kannte keine Grenzen.
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