Weniger, aber dafür attraktiv

Laura Schwabl.
Vermischtes
Pfreimd
28.10.2016
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Acht Spielplätze gibt es in der Stadt. Der große Hit sind die meisten nicht. Sie Stadt möchte lieber auf einen Teil verzichten und die attraktiven ganz nach Geschmack der Kinder aufpeppen. Ein Spielplatzkonzept muss her. Mitarbeiterin Laura Schwabl hat es zum Thema ihrer Bachelorarbeit gemacht.

Mit den Baugebieten entstanden auch die Spielplätze: 1960 Südlich der Bahnhofsstraße, 1970 Westlich des Dreiecks, an der Otmar-Reger-Straße und im Bereich des früheren St.-Johannis-Stiftes, 1977 Nördlich der Bahnhofsstraße, 1978 Westlich der Hirtenstraße, dann 1983 und 1993 die Bauabschnitte Westlich der Nabburger Straße. 1998 folgte das Baugebiet "Am Hahnenkreuz und nun steht BA III "An der Nabburger Straße" bevor. In den Gebieten hat sich die Altersstruktur verändert. Diejenigen, die sie Plätze früher nutzten, sind ihnen "entwachsen". Die Plätze sind zum Teil nicht mehr attraktiv, die Bürger sind unzufrieden und besuchen andere, interessante Spielplätze in Nachbarkommunen, fasste Laura Schwabl den Ist-Stand zusammen. 20 000 Euro setzt die Stadt jährlich für Geräte, Unterhalt und Wartung ein. Der Betrag sollte künftig zielgerichtet für optimierte Plätzen verwendet werden.

Zielgruppe sind die Kinder bis zwölf Jahre. Laura Schwabl hat sie erfasst und die Wohnorte den möglichen Spielplätzen zugeordnet. In der Nähe der Altstadt wohnen 34 Kinder mit einem Altersschnitt von 6,9, im Bereich Schloßhof 26 (6,7), Nähe Bahnhofsstraße 75 (6,9), Nähe Grünsfelderstraße 28 (8,4), im Bereich Otmar-Reger-Straße und Wernberger Straße 52 (6,9) bei den Stadtweiherwiesen 25 (6,9) im Bereich Dreieck 115 (6) und Am Hahnenkreuz 52 (7,2).

408 Familien


Laura Schwabl schickte den 408 Pfreimder Familien mit Kindern bis zu zwölf Jahren einen Fragebogen zu, in dem es um Rahmenbedingungen der Nutzer, Flächenbeurteilung und Spielplatzanforderungen ging. Die Rücklaufquote lag bei 20,34 Prozent. Daraus ergab sich der Wunsch, die Plätze "Am Hahnenkreuz, "Am Dreieck" und an der Bahnhofstraße aufzuwerten, wobei aber zu bedenken ist, dass sich die beiden erstgenannten in unmittelbarer Nähe befinden. Abgewertet, sprich aufgegeben werden sollten die Plätze am Schützenheim, in den Stadtweiherwiesen und am Schlosshof. Ein Fragezeichen wurde hinter die Flächen an der Grünsfelder Straße und an der Otmar-Reger-Straße gesetzt.

Bei der Klausurtagung


Bürgermeister Richard Tischler zog das Fazit, dass sich die Stadt auf drei, vier Flächen konzentrieren und Themenspielplätze schaffen sollte. Zweiter Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins und Hans Müller täte es um den Spielplatz im Schlosshof leid, sei er doch auch in diverse Feste eingebunden. "Man könnte das Pferd auch von hinten aufzäumen", meinte Bürgermeister Tischler. Vielleicht mache ein attraktiver Spielplatz die Altstadt für Familien interessanter. Die Umfrage und ihre Ergebnisse werden Thema einer Klausurtagung des Stadtrates im Januar sein.
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