Zwei Parkplätze für Pendler
Wunsch: Pendlerparkplätze einladender und pflegeleichter gestalten

Vermischtes
Pfreimd
14.12.2015
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Ein Pendlerparkplatz ist schon benutzbar, der andere wird es in Kürze sein. Doch in der Bauausführung könnte etwas nachgebessert werden.

Im Stadtrat ging es kürzlich um die Widmung des Pendlerparkplatzes an der Hirtenstraße zum beschränkt-öffentlichen Weg. Das Unternehmen Gerresheimer hat auf einem Grundstück beim Werk einen Parkplatz angelegt, ein Teilbereich ist für Pendler vorgesehen. Er befindet sich im Randbereich bei den Mietshäusern. Für den Unterhalt des Pendlerparkplatzes ist Gerresheimer zuständig, für den Winterdienst die Stadt. Die Flächen sind geschottert.

Gespräch suchen


Aus den Reihen der Stadträte kam die Anregung, mit Gerresheimer über eine bessere Befestigung der Flächen zu sprechen - auch im Sinne des Winterdienstes. Bürgermeister Richard Tischler betonte, dass das dem Eigentümer freigestellt sei. Stadtrat Norbert Auer plädierte dafür, trotzdem das Gespräch mit dem Unternehmen zu suchen. Alternative für den Eigentümer sei, immer wieder entstehende Wasserlöcher auszubessern. Nicht einladend ist, so Auer, auch der Pendlerparkplatz, den die Stadt nach dem Bau der neuen Zufahrtsstraße ins Gewerbegebiet "Am Kalvarienberg" im aufgelassenen, alten Trassenbereich angelegt hat. Er führe quasi "ins Nichts" und sollte als Pendlerparkplatz besser erkennbar gemacht werden. Beide Anregungen wurden von seiten des Bürgermeisters aufgenommen.

Bei den Bauanfragen ging es um einen Oberbodenaustausch im neuen Gewerbegebiet BA III "Am Kalvarienberg" durch Schwandner Logistik. Im Vorgriff auf den noch ausstehenden Bauantrag für das neue Gebäude wird Humus abgefahren. Der 30 Zentimeter tiefe Abtrag muss wegen möglicher archäologischer Funde und Probeschürfungen offiziell beantragt werden. Franz Haider ging es in Weihern um einen Treppenanbau, eine Dachgaube und den Bau einer Fertiggarage. Letztere darf die Wasserleitung nicht beeinträchtigen.

Azubi für Stadtverwaltung


Tischler gab noch bekannt, dass die Autobahndirektion Nordbayern die touristischen Hinweistafeln an den Autobahnen A 93 und A 6 genehmigt hat. Die Herstellung wurde in Auftrag gegeben. Die Stadt wird im nächsten Jahr einen Azubi einstellen. Geplanter Arbeitsbeginn ist der 1. September. Der neue Mitarbeiter soll zahlenmäßig den ausscheidenden Kämmerer Richard Hösl ersetzen. Noch ein Satz zum Mobilfunk: Vodafone nimmt eine Mobilfunkbasisstation für das Mobilfunknetz VFD2 in Iffelsdorf nahe der A 6 in Betrieb. Was die neue Stromtrasse und den Ostbayernring anbelangt, zieht sich die Möglichkeit, im Raumordnungsverfahren Stellung zu nehmen, ins neue Jahr. Am Trassenverlauf hat sich nichts geändert. Sie führt an Pfreimd vorbei. Zur diskutierten Bündelung mit der Gleichstromtrasse gibt es derzeit keine neuen Erkenntnisse.

CSU-Stadträtin Kathrin Zuber gab ein kurzes Statement zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Aspachmühle ab. Bei diesem Projekt sei bekanntlich die Planung aus dem Jahr 2005 hinfällig, da sich die Förderkriterien geändert haben. Dadurch werde die Straße doppelt so teuer und die Erneuerung drei mal so lange dauern, da der Förderbescheid abgewartet werden müsse. Zuber betonte, dass sie, als das Thema im Stadtrat behandelt wurde, nicht gegen die Erneuerung, sondern gegen die Fördervariante gestimmt habe. In Hinblick auf die Wichtigkeit der Straße für die Bewohner von Hohentreswitz, Pamsendorf und Rappenberg sowie den schlechten Zustand "bin ich der Meinung, das die GVS so schnell wie möglich erneuert werden soll".

Anfragen der StadträteManfred Bruckner (ÖDP) wollte wissen, wie die Stadt reagiere, wenn Bürger in Wohnstraßen über Ölflecken von Autos klagen. Der Vertreter des Amtes für öffentliche Sicherheit und Ordnung sehe sich das an, so Tischler. Der Pferdefuß: Den Nachweis auf den Verursacher zu führen.

Stadtrat Klaus Summer (CSU) interessierte die Sachlage zum Bauprojekt Neuweiher 7: Ein Mehrfamilienhaus, welches Befreiungen benötigt. Diese wurden laut Verwaltungsleiter Bernhard Baumer von der Stadt nicht erteilt. Es gebe jedoch eine Alternativplanung, welche ohne Befreiungen auskomme. Nachbarn sähen das Bauvorhaben nach wie vor kritisch.

Franz Heininger (SPD) fragte, ob die Stadt nicht einen "Defi" anschaffen sollte. Baumer verwies auf die gute Rettungsdienst-Situation in Pfreimd. Zudem gebe es in der Raiffeisenbank ein Gerät.
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