EDM Technik und WDT-Stasyzyn siedeln sich im Gewerbegebiet Wernberger Straße an
Verträge unter Dach und Fach

Im neuen Bauabschnitt des Gewerbegebietes an der Wernberger Straße siedeln sich EDM Technik und WDT-Stasyzyn an. Bild: Völkl
Wirtschaft
Pfreimd
30.08.2016
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Die Verträge sind jetzt laut Bürgermeister Richard Tischler und Verwaltungsleiter Bernhard Baumer unter Dach und Fach: Im neuen Bauabschnitt des Gewerbegebietes an der Wernberger Straße siedeln sich EDM Technik und WDT-Stasyzyn an.

Die beiden Inhaber, der Pfreimder Markus Ries und der Nabburger Stefan Stasyzyn, haben derzeit Räume im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in Nabburg angemietet. Beide fertigen, reparieren und warten Spritzgussformen aus Stahl, die für die Herstellung von Kunststoffprodukten benötigt werden. In der Halle am Brunnanger in Nabburg wurde es zu eng. Auf den beiden insgesamt 10 000 Quadratmeter großen Parzellen in Pfreimd soll zunächst eine Halle, später ein Geschäftsführerhaus und eine weitere Halle entstehen. Die beiden Unternehmer möchten parallel zur Erschließung des Grundstücks durch die Stadt im Herbst bereits gewisse Vorarbeiten leisten. Wunschziel wäre es, die Halle im Frühjahr beziehen zu können.

Andere Förderquelle


Noch heuer möchte die Stadt auch die planerischen Voraussetzungen für den "Wohnlöwen" schaffen. Das frühere Gasthaus "Goldener Löwe" soll umgebaut werden, damit man jugendlichen Azubis Appartements anbieten kann. Ursprünglich sollte das Projekt über den europäischen Fördertopf EFRE laufen, doch nun hat sich die reguläre Städtebauförderung als günstiger herausgestellt. Bernhard Baumer hofft, dass heuer die planerischen Voraussetzungen für die Ausschreibung geschaffen werden können, damit es im nächsten Jahr losgehen kann. Daneben soll auch die Freifläche in der kleinen Gasse zum Parkplatz gestaltet werden.

Im Herbst sollen den Pfreimdern in der Bürgerversammlung auch die Vorschläge für 20 Einzelprojekte präsentiert werden, die in der Ideengruppe für ISEK, das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept, erarbeitet wurden.

Auch in der Straßensanierung soll sich was tun: Als den Stadträten vor einiger Zeit eine Straßenklassifizierung vorgelegt wurde, schluckten sie. 60 Prozent der Straßen schnitten schlecht ab. Eine Prioritätenliste wird erstellt. Doch bevor sie abgearbeitet wird, muss über den künftigen Abrechnungsmodus entschieden werden. Laut der neuen Gesetzeslage können Kommunen alternativ zur bisherigen Straßenausbausatzung jährlich wiederkehrende Solidarbeiträge von allen Bürgern verlangen und so die Kosten auf alle Schultern verteilen.

Noch heuer beginnen


Die Stadt möchte aber versuchen, noch heuer innerorts mit Sanierungen in Bereichen zu beginnen, bei denen die Anlieger ohnehin nicht beteiligt würden. Beteiligt werden müssten Straßenanlieger bei einem Vollausbau. Das kann erst umgesetzt werden, wenn das künftige Beitragsmodell steht. Nach der Sommerpause beginnt auch der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Aspachmühle-Hohentreswitz. Kosten: 800 000 Euro.
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