Gerresheimer erreicht die selbst gesetzten Jahresziele - Aufschlag bei Dividende
Umsatzplus eingepackt

Der Vorstandsvorsitzende Uwe Röhrhoff (rechts) und Finanzvorstand Rainer Beaujean bei der Vorstellung der Bilanzzahlen in Düsseldorf. Bild: dpa
Wirtschaft
Pfreimd
12.02.2015
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Der Verpackungsspezialist Gerresheimer, der auch ein Werk in Pfreimd (Kreis Schwandorf) unterhält, hat trotz Schwächen im amerikanischen Markt im vergangenen Jahr seine Wachstumsziele erreicht. Im laufenden Geschäftsjahr (Ende November) dürfte der Umsatz bei konstanten Wechselkursen um ein bis drei Prozent zulegen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch in Düsseldorf mit und nannte eine konkrete Spanne für den Gewinn. Das operative Ergebnis (Ebitda vor Währungs- und Einmaleffekten) dürfte dabei 255 bis 265 Millionen Euro betragen, nach 258,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei das Geschäft mit Insulin-Pens, Asthma-Inhalatoren und vorbefüllbaren Spritzen erneut gewachsen. Schwächer liefen aber Pharma-Glasverpackungen. Die Geschäfte mit Flakons etwa für Parfüms waren verhalten, während der Absatz mit Laborglasprodukten leicht zulegte. Der Umsatz stieg insgesamt um 1,9 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Ohne Wechselkursschwankungen lag das Plus bei 3,7 Prozent.

Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn verbesserte sich um 6,7 Prozent auf 66,4 Millionen Euro. Der Konzern erfüllte die gesteckten Ziele und die Erwartungen der Analysten. Den Aktionären stellte der Vorstand eine um 5 Cent auf 75 Cent je Aktie erhöhte Dividende in Aussicht.
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