"Nordoberpfälzer Musikfreunde"
Musikanten-Stodl in Au

"Mei Hut, der hat drei Löcher", "Alte, zieh mir mei Schuh aus" und "Kornblumenblau" waren nur drei der Lieder, die die Musikanten spielten.
Kultur
Pirk
17.05.2016
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Böhmische, bayerische und slowenische Hits, traditionelle Volkslieder und zwei Elfjährige, die auf der Gitarre mit "Wia a wülds Wasser" begeistern: Beim Musikantentreffen war einiges geboten.

Die Besucher hörten am Pfingstsonntag im "Meindl-Stodl" in Au zünftige Klänge, Polkas, aktuelle Hits und Countrymusik. Die "Nordoberpfälzer Musikfreunde" hatten zum Musikantentreffen eingeladen. Noch vor dem offiziellen Beginn war der 240 Personen fassende Stodl voll besetzt. Einige Gäste mussten mit einem Platz im Nebenraum oder im Garten vorlieb nehmen.

Moderator Karlheinz Deisinger und die Vorsitzenden der "Nordoberpfälzer Musikfreunde" Horst Fuchs und Anita Holub-Franke führten durch das Programm. Die Musiker spielten böhmisch, bayerisch und slowenisch auf. Auch traditionelle Volkslieder, wie "Mei Hut, der hat drei Löcher", "Alte, zieh mir mei Schuh aus" und "Kornblumenblau" kamen zu Gehör. Helmut Reichl und Willi Prechtl aus Pressath sowie Rudi Hesl und Manfred Döllinger aus Weiden erhielten dafür rasenden Applaus. Mit "Wia a wülds Wasser" gefielen die "Zwoa Gitarr'n-Bixn" Kerstin Gleißner und Katrin Schönberger. Die beiden Elfjährigen aus Wolfsbach begeisterten mit "Samma ehrlich!".

Wolfgang Butz aus Inzendorf erinnerte mit dem "Straubinger Zuchthauslied" und dem "Alten Jäger" an frühere Zeiten. Aber auch viele andere Musikanten aus der Region ernteten begeisterten Applaus: Kurt Meyer aus Pirk mit seiner Steirischen, die beiden "Altmeister" Theo Helgert und Moderator Deisinger, Bernhard Bienert aus Trevesen, Erni Troidl mit ihrer Mundharmonika ("Es war im Böhmerwald"), Georg Lauth aus Kirchenthumbach, Christian Häusler aus Schnaittenbach, Herbert Storek aus Kemnath und Gitarrist Eugen Eberhard.

Wolfgang Plödt aus Störnstein und Marina Völkl aus Waldkirch sowie ihre Söhne Bastian und Tobias entfachten Begeisterungsstürme mit "Gickerl, Gockerl" und dem "Kleinen Blumenstrauß". Horst Maschke berichtete in lustigen Reimen, wie es auf dem Schützenfest in Asch zuging und der Weidener Stadtheimatpfleger, Dichter und Künstler Günter Alois Stadler wusste über die "gute alte Zeit" zu berichten: "Wos ma macht und wos ma tout - fröiha is vül leichter ganga". (Hintergrund)
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