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Pirk
25.06.2015
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Das Pirker Feuerwehrhaus soll renoviert werden. Um das Vorhaben umzusetzen, schlug Bürgermeister Michael Bauer vor, Angebote einzuholen. So ganz war sich der Gemeinderat über die Vorgehensweise aber nicht einig.

Das Gebäude soll gestrichen, die Risse im Sockelbereich beseitigt werden. 10 000 Euro sind im Etat für diese Arbeiten eingestellt. Dennoch entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Notwendigkeit.

Bürgermeister Bauer war der Meinung, dass das Aushängeschild der Gemeinde entsprechend gut aussehen sollte. Einige Gemeinderäte wollten die Arbeiten hinausschieben, andere sprachen von Eigenleistungen der Wehr oder gar eine Unterstützung durch die Jugendfeuerwehr. Gleichzeitig bestand aber Einigkeit, dass eine Fachfirma die Risse im Sockel kitten muss. Letztlich entschied sich die Mehrheit im Gremium (8:4) für die sofortige Sanierung.

Teich ausheben

Die CSU hat bei einem Besuch in Matzlesberg in Übereinstimmung mit den Bürgern die Notwendigkeit zur Räumung des verschlammten Löschweihers erkannt, um den Brandschutz zu gewährleisten. Bauer meinte, die Situation sei bekannt, die Räumung heuer geplant. Gebaggert werde im August, weil die Landwirte den Schlamm auf ihren Feldern ausbringen wollten.

Zum Brandschutzaspekt zitierte Bauer Gemeinderat und Kreisbrandmeister Martin List. Demnach sei ein Volumen von 96 Kubikmetern Wasser ausreichend. Die Gemeinde will deshalb nach dem Entschlammen die Wassermenge prüfen. Ein zweites Matzlesberger Anliegen war für die CSU ein Geschwindigkeitsmessgerät am Ortseingang, aus Schwarzberg kommend. "Das ist kein Problem", meinte der Gemeindechef.

De weiteren von der CSU angesprochenen Mängel im Ortsteil wie der Ersatz fehlender Leitpfosten oder die Wiederherstellung des Dorfkreuzes werden laut Bauer vom Bauhof beseitigt. Gemeinderat Thomas Fritsch übte leise Kritik an der Vielzahl der CSU-Anträge.

Nur der zum Dorfweiher sei nachvollziehbar. Alle anderen Punkte hätten im Gemeinderat auch ohne Anträge vorgebracht werden können, meinte Fritsch.
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