Deutlich weniger Teilnehmer

Der Bub hat den Dreh heraus, mit Trick 17: Er schnallte sein kleines Fahrrad einfach an das große. So verliert er nie den Anschluss. Der Zoigl-Tour wollten sich dagegen in diesem Jahr weniger Teilnehmer als sonst anschließen. Bild: fz
Lokales
Pirk
08.09.2015
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Der VC Concordia hatte die Pirker Zoigl-Tour und den Marathon "Grenzerfahrung" hervorragend organisiert. Dennoch waren die Bedingungen äußerst ungünstig.

Denn von allen vier Großveranstaltungen für Radfahrer in der Oberpfalz war die Tour heuer die kälteste. Waren es im vergangenen Jahr noch 1067 Teilnehmer, kamen am Sonntag nur noch 608. Concordia-Boss Alexander Radlbeck hatte um 6.30 Uhr Sorgenfalten auf der Stirn. "Da werden uns weit über die Hälfte wegbrechen, und wir dürfen froh sein, wenn wir auf 400 Teilnehmer kommen." Um 11 Uhr, als der letzte Teilnehmer losradelte, hellte sich die Mine auf: "608 Starter, da sind wir bei dem Wetter sehr zufrieden."

Lob für gute Organisation

Acht Grad hatte es am Start, als die Marathon-Teilnehmer antraten. Auf der Silberhütte, über die man Richtung Tschechien fahren musste, waren es sogar nur sechs Grad. Bei dem kalten Wind gefühlt noch weniger. Da waren die Männer und Frauen für die warme Suppe und den Tee, den es nebst Broten und Obst bei der ersten Verpflegung in Altenhammer gab, dankbar. Dass selbst die Hartgesottenen Grenzen kennen, zeigte die Tatsache, dass im Vorjahr bei Idealwetter 100 Radfahrer auf die 225 Kilometer lange Strecke gingen, heuer waren es nur 37. Aus Oberbayern, Thüringen, Sachsen, Frankfurt, Tschechien und der Schweiz kamen diejenigen mit der weitesten Anreise.

Auch bei der 20-Kilometer-Familientour mit 108 Startern sah man im Verhältnis zum Vorjahr wenig Kinder. 22 Schüler und 14 Schülerinnen radelten mit. Alle Starter lobten die gute Organisation durch Tourleiterin Evi Gabriel und die vielen Helfer. Verpflegungsstellen gab es in Altenhammer, Tachov, Eslarn, Hiltersried, Tännesberg, Waldau und Oberwildenau. Beim, Ziel in der Aula der Pirker Josef-Faltenbacher-Schule, erhielten die Teilnehmer Pirker Zoigl von der Brauerei Würth in Windischeschenbach.

Deren Chef Ludwig Würth nahm mit Concordia-Vorsitzendem Radlbeck und dem Pirker Bürgermeister Michael Bauer die Ehrung der teilnehmerstärksten Gruppen vor. Auf Platz eins lag mit 25 Startern der Skiclub Unterweißenbach (30 Liter Zoigl), auf Platz zwei Nezenme Se Tachov (20 Liter) und auf Platz drei gemeinsam die Firma Enslein & Schönberger sowie der RSV Concordia Windischeschenbach (10 Liter). Erwähnenswert ist, dass es nur zwei Pannen gab und keinen Unfall.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/zoigltour2015
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