Erfahrung für alle verpacken

Es gibt hier eine Kompetenz, auf die wir aufbauen.
Lokales
Pirk
22.10.2015
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Chips sollen knackig, knusprig aus der Tüte kommen. Schokolade mag keine Gerüche neben sich. Für beide sind die Verpackungen hochkomplex, sollen leicht und dünn sein. Mit einem neuen Kompetenzzentrum will Constantia Hueck bei der Entwicklung die Nase vor der Konkurrenz halten.

15 Beschäftigte arbeiten in dem modernen Labor mit Analyse- und Mikroskop- sowie Testgeräten geräten an den speziellen Eigenschaften der Verpackungen für die unterschiedlichsten Anwendungen. Und das nicht nur für den weltweit zweitgrößten Produktionsstandort der Constantia Flexibles, sondern für die ganze Gruppe.

Ohne genaue Zahlen nennen zu wollen, sprechen die Verantwortlichen von Investitionen im Millionenbereich in durchaus symbolträchtiger Umgebung. Das zukunftsträchtige Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung ist untergebracht in einem der älteren Gebäude des Werkes.

Weg in die Zukunft

Schließlich sind die Erfahrung, der gute Ausbildungsstand und die Einsatzfreude der Mitarbeiter in Pirkmühle wichtige Faktoren, warum die prestigeträchtige und nach vorne gerichtete Einrichtung in der Oberpfalz angesiedelt wurde. "Es gibt hier eine Kompetenz, auf die wir aufbauen", lobte Entwicklungschef Professor Achim Grefenstein.

Aufgaben des Kompetenzzentrums sind bei rund 100 Projekten pro Jahr die Unterstützung der Produkt- und Vertriebsmanager bei der Analyse sowie Prüfung der Zusammensetzung neuester Folienprodukte sowie die Entwicklung neuer Folienrezepturen gemeinsam mit den Rohmateriallieferanten.

So will das Unternehmen für alle seine Standorte weltweit eine optimale Qualität erreichen und die strengen Vorschriften für Materialien mit Lebensmittelkontakt erfüllen. "Das Geschäft wird immer globaler und die Vorschriften immer umfassender", beschrieb der Vorstandsvorsitzende von Constantia Flexibles, Alexander Baumgartner, eine der Herausforderungen für seine Mannschaft. "Innovation ist ein wichtiges Thema, damit wir uns als Marke behaupten."

Umwelt im Blick

Außerdem geht es im Kompetenzzentrum um die Entwicklung von Prototypen aus eigenen Innovationen. Damit könnten die Anforderungen langfristiger Entwicklungen, wie beispielsweise umweltgerechter Verpackungen mit noch höherer Recyclingquote, erfüllt werden.

"Die heutige Eröffnung setzt ein deutliches Zeichen, dass wir unsere Kunden weltweit mit innovativen Folienprodukten unterstützen werden", sagte Gerold Riegler, Vorstandsmitglied von Constantia Flexibles. Vieles, was Constantia weltweit trage, hänge davon ab, wie gut die Mannschaft in Pirkmühle arbeite, spornte Grefenstein seine Leute bei der offiziellen Eröffnung des Kompetenzzentrums an. "Ein bisschen Verantwortung haben wir hier", ergänzte er mit Understatement. Dr. Thomas Kesmarszky, Leiter der Analytik, versprach, mit seinem Team künftig dafür zu sorgen, "dass wir noch besser werden". Zugleich nutzte er augenzwinkernd die Gelegenheit, Wünsche für die zukünftige noch bessere Ausstattung des Labors direkt an die Verantwortliche heranzutragen.
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