Fast alle Bäume bleiben stehen

Lokales
Pirk
10.10.2014
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Die Bäume im Falken-, Sperber- und Habichtweg sollen gefällt und dafür Sträucher gepflanzt werden. Dieser Antrag der Anwohner stieß bei den Gemeinderäten nicht auf Gegenliebe.

Die neun betroffenen Pirker begründeten ihr Ansinnen mit dem Hinweis, dass die Wurzeln der Bäume bis in die Grundstücke hineinragten und dort Schäden anrichteten. Nach der Besichtigung durch den Bauausschuss formulierte Bürgermeister Michael Bauer in der Gemeinderatssitzung einen Kompromiss: Im Sperberweg sollen außer dem ersten und dritten Baum die anderen beseitigt werden.

Im Falkenweg fällt ein beschädigter Baum. Im Habichtweg bleiben alle stehen. Dieter Schwab (CSU) stimmte dagegen. Das Gremium besprach die Einwendungen zum Bebauungsplan "Zum Webergraben". "Relevant waren eigentlich nur die Einwände des Landratsamtes zum Überschwemmungsgebiet an der Waldnaab", erklärte Michael Gebhardt vom Architekturbüro Juretzka in Weiden. Eigentlich sei eine Hochwasserausgleichsfläche vorgesehen.

Die Berechnung soll nun noch einmal mit der Landkreisbehörde durchgegangen und dann erneut in den Bebaungsplan eingearbeitet werden. Mit dieser Vorgabe war das Gemeindegremium zufrieden. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Engleshof vergab der Rat Gewerke: Bodenarbeiten für 2009 Euro erledigt die Firma Paulus in Amberg, Schreinerarbeiten (Innentüren) übernimmt HF-Herman in Irchenrieth für 2195 Euro und Schreinerarbeiten für die Trennwände die Firma Sana-Trennwandbau für 1302 Euro.

Die Friedhofsmauer bei der Marienkirche ist eingestürzt. Wie der Bürgermeister berichtete, gab es deshalb Streit mit der Versicherung, der in einem Vergleich endete. Die Versicherung bezahlt 18 500 Euro. Die Reparatur kostet aber 25 744 Euro. Das war das günstigste Angebot von der Firma Reim und Kraus, die den Zuschlag für die Arbeiten erhielt.

Die CSU-Fraktion will, dass ein Konzept zum Breitbandausbau erstellt wird und hat dafür ein Angebot der Firma IT-Manstorfer & Hecht in Regensburg eingeholt. Die Kosten für einen Entwurf lägen bei 4440 Euro. Bürgermeister Bauer griff den Antrag auf. Pirk selbst sei eigentlich mit schnellem Internet gut abgedeckt, stellte er fest. Aber in den Ortsteilen müsse man nachbessern. Da sei die genannte Firma, die auch mit Nachbargemeinden zusammenarbeite, der richtige Ansprechpartner. Einstimmig ging der Gemeinderat mit der Konzeptvergabe an Manstorfer & Hecht den ersten Schritt.

Die Bürgerversammlung ist am Montag, 24. November, informierte Bauer. Des Weiteren liegt im Rathaus eine Unterschriftenliste der Stadt Vohenstrauß gegen die beabsichtigte Dienstpostenkürzung bei der Polizeiinspektion auf.
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