Geistesblitze für Constantia-Welt

Entwicklungschef Professor Achim Grefenstein (vorne von links) erläutert dem Vorstandsvorsitzenden der Constantia Flexibles, Alexander Baumgartner, im neuen Kompetenzzentrum in Pirk eine Maschine, die die Haltbarkeit von Folienverpackungen einem Dauertest unterzieht. Bild: Hartl
Lokales
Pirk
22.10.2015
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"Jeder kann die Maschinen kaufen, die wir auch haben. Aber nicht jeder kann die Menschen kaufen, die dahinter stehen und sie bedienen." Dazu kommen Innovationen, mit denen sich Constantia Flexibles von der Konkurrenz absetzen will. Die stammen künftig aus der Oberpfalz.

Viel Lob hatte der neue Vorstandsvorsitzende Alexander Baumgartner für die Mannschaft in Pirkmühle (Kreis Neustadt/WN) parat. Dann durchschnitt er mit Hueck-Geschäftsführer Axel Glade, Entwicklungschef Professor Achim Grefenstein und Vorstandsmitglied Dr. Gerold Riegler das rote Band zum neuen Kompetenzzentrum für die Forschung und Entwicklung von Polymerfolien und Folienlaminaten.

Man habe Geld im Millionenbereich in die Hand genommen, um den Leuten Dinge an die Hand zu geben, mit denen sie den Unterschied zu den Wettbewerbern erarbeiten können. "Es mögen hier viele Geistesblitze die Leute erreichen, damit wir draußen erfolgreich sind", wünschte Baumgartner, der erst seit Monatsbeginn an der Spitze des Verpackungsspezialisten mit weltweit mehr als 8400 Mitarbeitern steht.

Ein besonders starkes Team durch die traditionell gute Ausbildung habe mit den Ausschlag gegeben, das Kompetenzzentrum in Pirkmühle anzusiedeln. "In diesem Bereich sind wir gut aufgestellt", bestätigte Grefenstein. Es gebe bei Hueck auch weite Handlungsfelder für Ingenieure und Chemiker vom Maschinenbauer bis zum Werkstoffwissenschaftler. Die Oberpfalz hat sich im internen Wettbewerb um das Kompetenzzentrum "mit einem hochmotivierten und wissbegierigen Team mit Ingenieurpower", so Glade, gegen Indien, Spanien und weitere Constantia-Werke durchgesetzt. "Der Standort ist gestärkt. Wir werden im Vertrauen, dass es weiter so gut geht, wachsen und auch hier wieder investieren", versprach Riegler. "Für 2016 planen wir unsere eigene Folienproduktionsanlage im Labormaßstab und installieren hierfür eine Extrusionsmaschine", sagte er. Ungefähr 50 Prozent des Konzernumsatzes wird mit Verpackungen aus Kunststofffolie für Lebensmittel, Getränke sowie Haushalts- und Körperpflegeprodukte erwirtschaftet. Constantia Flexibles erwartet, dass der Verkaufsanteil der folienbasierten Produkte weiter ansteigen wird.
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