Kompetenz für ganz Europa

Lokales
Pirk
15.11.2014
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Bei Constantia spricht man von einer guten Entscheidung für den Standort Pirkmühle. Sie sei begründet in der hervorragenden Qualität der Mitarbeiter.

Die Constantia-Gruppe bündelt ihre internen Dienstleistungen für alle europäischen Standorte in Pirkmühle und im niederösterreichischen Mühlhofen. Im Shared Service Center (SSC) bei Constantia Hueck werden rund 50 Personen in den Bereichen Controlling, Finanzen, IT und Personal tätig sein, bestätigte Unternehmenssprecher Daniel Smith in Frankfurt. In Mühlhofen bei Weinberg sind es 40 Beschäftigte.

"Das ist eine gute Nachricht für Pirk", sagte Smith. Innerhalb der Constantia spreche man von einem Kompetenzzentrum für die Gruppe. Die sehr hohe Leistung, die die Mitarbeiter in den betroffenen Bereichen erbringen, finde jetzt ihre Anerkennung. Bei der Information der Mitarbeiter in dieser Woche habe man Transparenz großgeschrieben.

Effizienz steigern

Die Entscheidung zu dem als eigene Gesellschaften geführten SSC hat der Vorstand der Constantia Flexibles getroffen. Er verspricht sich davon eine Verbesserung von Qualität und Effizienz von Dienstleitungen für die Gruppe.

"Es freut mich besonders, dass der Standort Pirkmühle nach dem Zuschlag für das CC-Film nun auch den Zuschlag für eine SSC-Gesellschaft erhalten hat", lobte Geschäftsführer Dr. Dr. Thomas Eck. Sie werde Constantia Shared Service Germany GmbH heißen und eine eigene Geschäftsführung sowie eigene Prokuristen haben.

"Nachdem es in der Pirkmühle bereits seit vielen Jahren gute Erfahrungen mit SSC gibt, wissen wir auch, dass das für den Standort selbst ein wesentlicher Vorteil ist." Beim fortschreitenden Expansionskurs der Constantia Flexibles werde Pirkmühle immer mehr eine zentrale Rolle für den Konzern spielen, "vor allem, wenn es um Kompetenz geht".

Konzernsprecher Smith versprach, dass der Tarifvertrag und auch die Betriebsvereinbarungen weiter Gültigkeit behalten. "Der Status Quo bleibt." Ziel sei es, die internen Dienstleistungen für die Gruppe insgesamt noch schneller und effizienter zu machen. "Wir wollen in Pirk weiter investieren und neue IT-Systeme einführen."

Smith sprach von Pirkmühle als einem "super Standort", auch wenn der im Sommer verkündete Kauf einer zehn Millionen Euro teuren Druckmaschine um sechs bis neun Monate nach hinten geschoben werde. "Die makroökonomische Lage ist weltweit nicht so prickelnd wie im Vorjahr. Für nächstes Jahr bleiben wir vorsichtig optimistisch."

Gewinn wächst

Mit der Bekanntgabe exakter Unternehmenszahlen bleibt die Constantia traditionell zurückhaltend. Allerdings sprach Smith von einem zum Halbjahr weltweit um etwa sechs Prozent gestiegenen Umsatz und einem Plus von neun Prozent beim operativen Gewinn (EBITDA). Unbestätigt ließ Smith die 1,6 Milliarden Euro Umsatz und 240 Millionen Euro Gewinn, die in der Finanzpresse für die gesamte Gruppe kursieren. (Weiterer Bericht 18.)
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