Pirk noch ohne Asylbewerber

Als Vorsitzenden der SPD Pirk bestätigten die Mitglieder Karl Kick junior (sitzend Zweiter von links). In der Jahreshauptversammlung wurde Christine Gebhardt (sitzend, Zweite von rechts) für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Bild: fz
Lokales
Pirk
20.11.2015
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Der neue Radweg Richtung Luhe endet noch an der Gemeindegrenze. Die Gemeinde Luhe-Wildenau wird ihn aber im nächsten Jahr bis Luhe weiterbauen. Dies kündigte Karl Kick junior, Vorsitzender der Pirker SPD in der Jahreshauptversammlung an.

Zur Mitgliederversammlung im Gasthaus "Beck'n" begrüßte Kick 17 seiner 23 Genossen. Er teilte ihnen mit, Dr. Karl-Heinz Preißer, Bürgermeister von Luhe-Wildenau, habe ihm berichtete, dass die Grundstücksverhandlungen für den Radweg abgeschlossen seien und 2016 der Weiterbau beginnen solle.

Günter Stich, der Flosser Bürgermeister und SPD-Fraktionssprecher im Kreistag, bescheinigte Landrat Andreas Meier eine gute Arbeit. "Er kennt die Probleme." Stich gab einige Zahlen aus dem Kreishaushalt bekannt. Der beläuft sich auf 97 Millionen Euro, von denen Pirk 1,58 Millionen Euro über die Kreisumlage trage. Er zeigte sich überzeugt, dass die Schulden von elf Millionen zum Jahresende auf unter neun Millionen Euro sinken würden. Große finanzielle Probleme bereitet die Kostensteigerung der Jugendhilfe auf elf Millionen Euro, davon 5,5 Millionen für Heimunterbringungen. 703 Asylbewerber beherberge der Landkreis. "Die Gemeinde Pirk hat übrigens keinen einzigen", stellte Stich fest.

Bauplätze verkauft

SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat List legte ebenfalls Zahlen aus dem Pirker Haushalt vor. Dabei stellte er fest, dass bei sinkenden Schülerzahlen die Ausgaben für die Schule bleiben. Positiv ist, dass die 24 Bauplätze des Baugebiets "Ziegelleite" verkauft und zwölf weitere in "Pirk-Süd" erschlossen werden. Auch die zwei Bauplätze "Webergraben" seien verkauft. "Wir müssen aber aufpassen, dass das Dorf innen nicht ausstirbt." Positiv seien die 23 Geburten (bis November), die weit über dem Schnitt liegen.

List gestand seine Verärgerung darüber, dass sich die CSU die Senkung der Anliegerbeiträge bei der Dorferneuerung an die Brust hefte. "Zu unrecht. Das war das Bestreben aller im Gemeinderat". Ehrenvorsitzender Josef Kammerer klagte, dass bei der Dorfplatz-Gestaltung nur die Anlieger und nicht alle Bürger ein Mitspracherecht hatten. "Das ist der Dorfplatz aller Pirker." Ferdinand Schönberger betonte, dass die Schülerzahlen absehbar ansteigen. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Christine und Siegfried Gebhardt geehrt.

Bei der Neuwahl wurde Vorsitzender Karl Kick junior bestätigt. Sein Vertreter ist Markus Specht, Kassier Martin List, Schriftführer Ferdinand Schönberger, Organisationsleiter Robert Specht. Ausschussmitglieder sind Karin Bauriedl, Christine Gebhardt, Johann Stahl, Josef Hierold, Günther Hagn, Werner Faget. Kassenprüfer sind Herbert Filchner, Karl-Heinz Stöckl. Delegierte zur Kreiskonferenz wurden Karl Kick und Josef Hierold (Josef Kammerer, Herbert Fichtner). Unterbezirks-Delegierter ist Karl Kick (Werner Faget).
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