"Pirker Kreisel" eine runde Sache

Der "13. Pirker Kreisel" war ein großartiger Erfolg. 198 Teilnehmer sorgen für eine Rekord-Spendensumme von 3805 Euro. Den Spendenscheck überreichten Ex-Organisator Josef Böller (Sechster von rechts) und Organisatorin Bärbel Birner (Vierte von rechts) an den Vorsitzenden der Hilfsorganisation "Africa Luz Deutschland" Prof. Dr. Dieter Dausch (Zehnter von rechts). Bild: u
Lokales
Pirk
01.09.2015
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Rekord! 198 Teilnehmer gingen am Samstag beim "13. Pirker Kreisel" an den Start. Außer den 193 Radfahrern wagten sich mit Uwe Voigt und Oliver Lassmann zwei Inliner auf die Strecke. Thomas Schreiner, Georg Keller und Markus Schreiner bewältigen sie sogar laufend.

Mit insgesamt 16 608 Kilometern erstrampelten und erliefen die Sportler in 563 Runden die neue Rekord-Spendensumme von 3805 Euro für die Hilfsorganisation Africa Luz Deutschland und deren Erdbebenhilfe in Nepal. Der Löwenanteil der Summe kam von der Firma Schlögl, die 2000 Euro für den guten Zweck sponserte. Es herrschte bestes Radlerwetter, als schon um sieben Uhr - eine Stunde vor dem offiziellen Start - die ersten in die Pedale traten. Tagsüber wahren die Runden bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke eine schweißtreibenden Angelegenheit.

79-Jähriger am Start

Start und Ziel für den 29,5 Kilometer langen Rundkurs war wieder die Firma Hydraulik Schlögl in Wernberg-Unterköblitz. Sie stellt ihr Werksgelände schon seit elf Jahren kostenlos für die Veranstaltung zur Verfügung. Der für alle Altersklassen zu bewältigende und gut ausgeschilderte Rundkurs führte von Unterköblitz über Grünau, Oberwildenau, Rothenstadt, Pirk, Luhe-Wildenau und Wernberg zurück zum Ausgangspunkt. Die größte Ausdauer bewiesen Hans-Peter Heldmann und Jürgen Scheffmann. Heldmann legte zehn Runden mit einer Gesamtlänge von 295 Kilometern zurück. Scheffmann schaffte acht Runden mit insgesamt 236 Kilometern. Weitere vier Radler brachten es auf sieben Runden.

Wie schon im Vorjahr brauchte Maria Scheffmann den Vergleich mit den männlichen Teilnehmern nicht zu scheuen. Sie absolvierte in acht Runden stolze 236 Kilometer. Zweitbeste weibliche Starterin war Irmgard Dolles (vier Runden). Weitere sieben Frauen schafften immerhin drei Runden. Außergewöhnlich war auch die Leistung des ältesten Teilnehmers. Der 79-jährige Rudolf Biebl schaffte vier Runden und somit 118 Kilometer. Jüngste Starterin war die achtjährige Antonia Gebhard, die tapfer eine Runde durchhielt.

Am Ende erhielt jeder ein von den Sponsoren und Africa Luz gestiftetes Geschenk als Belohnung für die Teilnahme. Besonders die Firma Hydraulik Schlögl, das Augenlaser-Zentrum Amberg und die AOK sowie eine Reihe anderer Sponsoren hatten den "Pirker Kreisel" großzügig unterstützt.

Erlös geht nach Nepal

Die Mitarbeiterinnen der Augenpraxis-Klinik Amberg und einige Hirschauer Frauen trugen mit einem Kuchenbüffet ebenfalls zum Erfolg der Veranstaltung bei. Zusammen mit dem Erlös aus dem Verkauf von Kuchen, Getränken sowie Wurst- und Käsesemmeln kam die Rekordsumme von 3805 Euro zusammen.

Der vormalige Kreisel-Organisator Josef Böller übergab den Spendenscheck im Namen des Organisatorenteams Bärbel Birner sowie Annemarie und Helmut Brandl an Professor Dr. Dieter Dausch, den Vorsitzenden von "Africa Luz Deutschland". Dessen Dank galt allen Teilnehmern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern. Sie alle hätten zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen. Die Spende werde Africa Luz für die Erdbebenhilfe in Nepal verwenden. Bärbel Birner wertete die vielen Teilnehmer als Auftrag, den "Pirker Kreisel" auch weiterhin zu veranstalten.
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