"Schon immer Herzenswunsch"

Claudia Piehler (Zweite von rechts) erhielt von den Kollegen Geschenke zur Amtseinführung. Auch ihre Vorgänger Wilhelm Kopp und Elisabeth Wittmann (hinten, von links), Bürgermeister Michael Bauer (rechts) sowie Schulrat Hilburger (links) gratulierten. Bild: zer
Lokales
Pirk
02.11.2015
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Schulleiterin ist ein Leuchtturm im sturmgepeitschten Bildungsozean, ein Beruf mit Zukunft. Claudia Piehler freute sich auf die Arbeit, denn das war ein Herzenswunsch von ihr. "Es ist ein Glücksfall für mich, die Pirker Schule übernehmen zu können."

In der Aula der Josef-Faltenbacher-Schule ging Piehlers Amtseinführung über die Bühne. Natürlich leitet sie schon einige Wochen die Geschäfte und war vor zwei Jahren schon an der Bildungseinrichtung beschäftigt. Die Einladung trug somit bezeichnenderweise das Motto "Take me home, country road, to the place I belong".

Viele Gäste

Die Buben und Mädchen des Kindergartens, die wegen des Umbaus in der Schule beherbergt sind, sangen zu Beginn das "Schutzengellied". Konrektorin Dorothea Praller begrüßte die vielen Gäste aus Politik, aktuelle und ehemalige Rektoren sowie weitere Kollegen. "Von der Pirker Schule kommen wir", meinten die Jahrgangsstufen 3 und 4 und die Partnerklasse 5.

Schulrat Johann Hilburger zeichnete den schulischen Lebenslauf nach. Piehler besuchte das Gymnasium in Nabburg, machte 1981 das Abitur ab und studierte bis 1985 an der Uni in Regensburg. Im gleichen Jahr absolvierte sie ihr Staatsexamen und war in der Seminarzeit in der Volksschule Schnaittenach.

Arbeit soll Früchte tragen

Nach der Geburt der Tochter kam sie schon einmal 1990 an die Schule nach Pirk und war zwei Jahre später, nach der Geburt des Sohns als mobile Reserve eingesetzt. 2013 wechselte Piehler als Konrektorin an die Schule nach Freudenberg. "Nun wünsche ich dir viel Arbeit mit jungen Menschen, deine Arbeit soll Früchte der Schulfamilie tragen. Vermittle Wärme und Geborgenheit und sende Licht wie ein Regenbogen in allen Farben."

Bürgermeister Michael Bauer gratulierte auch für seine Kollegen aus den Orten. Die Schulleitung ist eine wichtige Personalie, sie ist die einzige staatliche Stelle am Ort. "Hier sind unsere Kinder gut aufgehoben, denn Sie bringen gute Voraussetzungen mit, kennen diese Schule und auch die Lehrkräfte." Er hoffte auf Zuwachs, denn die Geburtenzahlen sprechen dafür, und wo könnten Flüchtlingskinder besser aufgehoben sein, als hier an der Schule?

Praller erinnerte an ein Anforderungsprofil des Kultusministerium für eine Schulleitung. "Sie lieben das Abenteuer, suchen das Unmögliche? Dann suchen wir Sie. Denn hier können Sie sich der Herausforderung stellen mit über 100 verhaltensoriginellen, wissensdurstigen Minderjähirgen, aber auch zig übermotivierten hyperaktiven Wissensvermittlern." Sie wünschte Piehler alles Gute. Die Rektorin freute sich auf die Arbeit, "denn das war schon immer ein Herzenswunsch" von ihr. Sehr harmonisch und loyal findet sie ihr Schulteam und die Kollegen, die das Herz der Schule ausmachen. Die Kinder sind das Leitbild durch ihr freundliches Verhalten, es ist ein respektvolles Miteinander. Der Lehrerchor sang zum Abschluss noch weitere Strophen von "Take me home".
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