Sicher auf der Naabtalroute

Lokales
Pirk
12.06.2015
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Freie Fahrt auf zwei und vier Rädern: Am Dienstagabend wurden die ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße und der neue Radweg von Pirk bis zur Gemeindegrenze Luhe-Wildenau wenige Hundert Meter hinter dem Ortsteil Pischeldorf eingeweiht.

Am Ortseingang, aus Richtung Luhe-Wildenau kommend, kündigten Fahnen mit dem Gemeindewappen und ein Rednerpult ein bedeutendes Ereignis an. Zahlreiche Bürger und Mitglieder des Gemeinderats waren gekommen, um mit Bürgermeister Michael Bauer, den Geistlichen Jaison Thomas und Hans-Peter Pauckstadt-Künkler sowie den Planern und ausführenden Firmen das Großprojekt der Gemeinde offiziell abzuschließen.

Sinnvoll, vor allem für die Sicherheit der Radfahrer, sei die Maßnahme, betonte Bürgermeister Bauer. Gleichzeitig werde dadurch die Bedeutung Pirks als Wohngemeinde am Rand der Stadt Weiden hervorgehoben. Aus finanzieller Sicht sei das Vorhaben dank der Förderung durch den Freistaat und des eigenen guten Polsters möglich gewesen, betonte Bauer.

Dringender als woanders

Er hob die starke Frequentierung des Radweges als Teil der überregionalen Naabtalroute hervor. Ein Vertreter der Polizeiinspektion Vohenstrauß habe erst kürzlich den Bau des Radwegs "dringender als woanders" bezeichnet, sagte der Gemeindechef. Bis das Vorhaben umgesetzt wurde, sei längere Zeit vergangen, erinnerte das Gemeindeoberhaupt an die Planungsphase. Der Zustand der Gemeindeverbindungsstraße habe vor zwei Jahren die Notwendigkeit der Sanierung deutlich gemacht. Zusätzlich sei erkannt worden, dass der Unterbau der Straße nicht mehr heutigen Anforderungen entsprach. Deshalb habe der Gemeinderat beschlossen, die Straße auszubauen und einen Radweg anzulegen, weil es dafür staatliche Zuschüsse gab.

Bauer lobte das Entgegenkommen der Grundstücksbesitzer. Die Verhandlungen bezeichnete er als fair. Anders als es seinem Amtskollegen Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer aus Luhe-Wildenau ergehe, erwähnte Bauer. Anerkennung zollte er der Firma Seebauer, die zur Zufriedenheit gearbeitet habe.

44 Hochstämme

Planer Martin Kohl vom Ingenieurbüro präsentierte umfangreiches Zahlenwerk: Knapp 3,5 Kilometer sei der Radweg lang, der Vollausbau sei auf einer Strecke von 1,1 Kilometer bis zur Gemeindegrenze erfolgt. Der Straßenbau kostete laut Kohl 1,1 Millionen Euro. Dafür wurden unter anderem 9900 Quadratmeter Straße und 8400 Quadratmeter Radweg asphaltiert.

Landschaftsplaner Gottfried Blank berichtete, dass entlang der Straße 44 Hochstämme gepflanzt wurden. Zusammen mit den Anpflanzungen auf Privatgrundstücken in Pischeldorf sei so der Eingriff in die Landschaft minimiert worden. Pfarrer Thomas und Pfarrer Pauckstadt-Künkler segneten die Trassen.
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