Steuer sprudelt

Lokales
Pirk
23.11.2015
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Die Pirker scheinen zufrieden: Gerade mal elf Interessierte plus sechs Gemeinderäte besuchten die Bürgerversammlung im Rathaus. Es lag kein einziger Antrag vor. Bürgermeister Michael Bauer stellte bereits weitere Pläne für das Jahr 2016 vor.

Auffallend waren zuletzt viele baurechtliche Fragen in Gemeinderatssitzungen, berichtete Bauer. Den Einwohnerstand gab er mit 1829 Personen an. Erfreulich ist die Entwicklung bei den Geburten: 23 Neugeborene im vergangenen Jahr seien ein positives Signal.

Der Kindergarten könne im Februar bezogen werden. Die Entwicklung der Schülerzahlen ist dagegen rückläufig. Nur noch 115 Kinder werden dort unterrichtet. Erst 2017 werden es voraussichtlich wieder mehr.

Der Bürgermeister freut sich über den Anstieg bei der Gewerbesteuer in den letzten drei Jahren, was aber bedeute, dass die Schlüsselzuweisungen ausbleiben. Ebenfalls in Verbindung mit den hohen Gewerbesteuereinnahmen steht die Kreisumlage, die 2015 auf 1,58 Millionen Euro kletterte und 2016 auf 1,16 Millionen Euro sinken werde, Die Verschuldung pro Kopf geht zum Januar auf 1315 Euro zurück.

Radweg fertigbauen

Als wichtigste Projekte der Gemeinde im zu Ende gehenden Jahr nannte der Rathauschef die Fertigstellung des Radwegs in Richtung Luhe. Der Ausbau der Straße "Zum Webergraben" habe etwas länger als vorgesehen gedauert, weil erst ein Bebauungsplan erstellt werden musste. Der sei zur ordnungsgemäßen Abrechnung mit den Anliegern notwendig gewesen.

An Elektroautos denken

Als besonders erfreulich nannte Bauer den Abbau der 20-kV-Stromleitung. Die Kosten von 55 000 Euro hätten mit einem Anteil von 31 000 Euro die Anwohner und mit 24 000 Euro die Gemeinde übernommen. Ausführlich stellte Bauer die Umgestaltung der Ortsmitte vor. Er sei überzeugt, mit dem Umbau ein echtes "Schmuckstück" zu schaffen. Beim neuen Baugebiet Süd mit 14 Parzellen gebe es bereits jetzt zehn Anfragen, obwohl die Preise noch nicht feststünden, berichtete das Gemeindeoberhaupt. Der Parkplatz am neuen Friedhof soll 2016 befestigt werden.

Aus dem Kreis der Zuhörer kam die Anregung, bei der Stromtankstelle für E-Bikes auch an Elektrofahrzeuge zu denken.
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