Volle Power in Pirk

Beim Pirkerfest waren schattige Plätze heiß begehrt. Bilder: zer (2)
Lokales
Pirk
16.06.2015
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Die Pirker verstehen es zu feiern. Das bewiesen sie erst am Wochenende wieder.

(zer) "Bereits zum elften Mal startete das Vereinskartell das beliebte Fest, wir hatten elf Mal Sonnenschein", freute sich Bürgermeister Michael Bauer. Noch mehr als die Organisatoren des Vereinskartells um Chef Thomas Klier, waren die Gäste und Besucher des Pirkerfestes zufrieden mit Essensangebot, Service, Unterhaltung. Nach dem Gottesdienst ging es zum Frühschoppen und zum Mittagessen über.

Viele Gäste nahmen unter den Tischgarnituren mit Überdachung Platz. Während das Musikduo "Sanmas" den Dirigentenstab an die drei Wirtshausmusikanten unter der Leitung von Kare Schmucker übergab, richtete der Frauenbund bereits in der Gemeindegarage für die nachmittägliche Kaffeestunde her. "Heuer treten wir in neuen blauen T-Shirts mit dem weißen KDFB-Zeichen auf, die haben wir uns zugelegt und teils aus der Kasse, teils privat finanziert, um in Einheit aufzutreten und Zusammengehörigkeit zu zeigen", sagte Elisabeth Baldauf.

Duftendes Kaffeearoma zog über den mittlerweile gut gefüllten Gemeindeplatz, der im neuen Jahr nicht mehr der gleiche sein wird. Die Neugestaltung steht an. Zwischendurch ließ Kare Schmucker die musikalische Aufforderung anklingen: das Prosit zur Gemütlichkeit.

Derweil schlenderte Kartellvorsitzender Thomas Klier durch die Bankreihen. Er verzichtete auf eine Willkommensansprache: "Das tun die Musikantengruppen, ein Grüß Gott und ein paar Worte sind viel persönlicher", meinte er. Schließlich ergänzte Bürgermeister Bauer: "Ich freue mich für die Helfer und Vereine, die wieder ein super gutes Miteinander zeigen, und auch über das herrliche Wetter und die vielen Besucher."

Für die Kurzweil der Kinder war auch bestens gesorgt: Gut angenommen wurde das Kegelspiel auf der mobilen Bahn. Die jungen Musiker übten auf den Instrumenten. Voll besetzt war die Hüpfburg, beim Schminken zeigten sich Blumenkinder, Schmetterlinge oder rote Teufel.

Die Pirker Blasmusi füllte mit 25 Musikern die große Bühne. Beim ersten Einsatz zogen die Akteure mit bayerisch-böhmischer Musik vom Leder, unter der Leitung von Hans Zimmerer und Reinhold Nößner schunkelten die Gäste und klatschten im Rhythmus zur schwungvollen Akkordeonmusik mit Trompeten- und Saxophonbegleitung. Es war Geselligkeit bis spät in die Nacht angesagt. Schlager der 70er und 80er waren der Hit für die immer noch voll besetzten Bank- und Tischreihen. Dann wurde es rockig. Das Weinlokal öffnete, die Theke an der Cocktailbar füllte sich.
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