Webergraben erneuern

Lokales
Pirk
21.02.2015
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Eine halbe Million Euro investiert die Gemeinde in den Ausbau der Verbindung zwischen Erlen- und Rothenstädter Straße samt Brücklein über den Webergraben.

Der Gemeinderat hat mit dem Beschluss zum Ausbau der Gemeindestraße Zum Webergraben der damit verbundenen Erneuerung der Kanal- und Wasserleitung einschließlich der Brücke über den Webergraben die Weichen für Großprojekt in diesem Jahr gestellt. Rund 500 000 Euro wird die Kommune dafür im Haushalt bereitstellen.

Bürgermeister Michael Bauer berichtete, dass in der Straße versetzt Parkplätze angelegt und Bäume gepflanzt werden sollen. Stellvertretender Bürgermeister Alexander Radlbeck votierte für Sträucher, um die Rohre im Untergrund nicht gegen Wurzeln absichern zu müssen. Unter der Teerdecke verlaufen mindestens drei Stromleitungen, eine der Telekom und eine für die Straßenbeleuchtung.

Die Erneuerung der Brücke biete sich an, weil man die Ausschreibung mit anderen Arbeiten gemeinsam ausschreiben könne. Nach Angaben des Ingenieurbüro gibt es drei Varianten für einen Neubau, die alle eine Belastung durch den Schwerlastverkehr ermöglichen.

Die Kosten belaufen sich auf 40 000 bis 45 000 Euro. Zuschüsse gibt es keine. Der Straßenbau kostet einschließlich der Maßnahmen zum Hochwasserschutz 230 000 Euro, die Kanalarbeiten sind mit 185 000 Euro veranschlagt. Sie würden gemäß Satzung nur zu einem Viertel auf die Zahlungspflichtigen umgelegt.

Für den Neubau der Wasserleitung errechnete das Ingenieurbüro 70 000 Euro, ein eventuell nötiger Kabelbau ist mit 15 000 Euro einkalkuliert. Der Zeitplan sieht die Vergabe der kompletten Arbeiten im April vor. Mitte Mai soll mit den Arbeiten begonnen werden. Im Oktober könnten sie beendet sein. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu und beschloss gleichzeitig die Verlegung der bisher oberirdischen 20-KV-Leitung unter die Straße. Ob das möglich sei, müsse man noch klären, sagte Bürgermeister Bauer.

Einstimmig ging der Auftrag zur jährlichen Prüfung des Aufzugs in der Schule an die Lödige Aufzugstechnik GmbH. Dazu gehört auch die Koordination der Zusammenarbeit mit dem TÜV.

Der Rathauschef informierte, dass der Verkauf von Holz aus dem Gemeindewald über die Forstbetriebsgemeinschaft abgewickelt werde. Der Erlös betrug 7076 Euro. Dieses Geld fließt in die Aufforstung. Das Gremium stimmte dem Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage Am Rotlaufholz 2 samt Auffüllungen und Aufschüttungen zu.
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