Besuchsreihe bringt CSU-Vertreter mit Bürgern aus Hochdorf ins Gespräch
Eschen und Algen einzige Themen

Politik
Pirk
29.08.2016
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Hochdorf. "Wir sind nicht da, um Probleme zu suchen", sagte stellvertretender Bürgermeister Alexander Radlbeck am Ende des Rundganges in Hochdorf. Die CSU setzte hier ihre Besuchsreihe durch die Ortsteile fort. Von Sorgen und Nöten sind die Einwohner weit entfernt: Die Straßen sind einwandfrei, die Wasserver- und die Abwasserentsorgung funktionieren problemlos. Der Rundgang mit Radlbeck und Vorsitzendem Dieter Schwab war dann auch entsprechend ruhig und glich eher einem erholsamen Spaziergang.

Nur die wildwachsenden Eschen in der Ortsmitte neben dem Dorfkreuz machen den Bürgern Sorgen. Sie stehen aber vermutlich in der Mehrzahl auf privatem Grund.

Erst vor kurzem bei einem Unwetter brach ein großer Ast ab und versetzte dem Zeitungsausträger, der ganz in der Nähe unterwegs war, einen gehörigen Schrecken. Der Baum könnte ja auch beim nächsten Unwetter auf den Glockenturm stürzen, befürchten die Bewohner. Außerdem verunreinige das Laub die Ortsstraße.

Nicht ganz sauber scheint auch das Erdbecken zur Reinigung der Abwässer zu sein, berichtete ein Teilnehmer. Algenbewuchs erschwere den zur Abwasserreinigung notwendigen Sauerstoffeintrag.

Zum Abschluss des Ortsrundganges berichtete Radlbeck über die Arbeit im Gemeinderat, informierte über den Breitbandausbau und nahm letztlich auch zur Kenntnis, dass statt der vielen Eschen vielleicht ein paar Linden das Ortsbild bereichern könnten.
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