Pirker Gemeinderat entscheidet sich für Kugelbrunnen
Ein Stück plätschernde Heimat

Die rund 1,10 Meter große Kugel des künftigen Brunnens besteht in ihrer unteren Hälfte aus Granit, die obere wird in Bronze ausgeführt. Ein Relief symbolisiert die flächenmäßige Ausdehnung der Gemeinde. Die Leiter deutet das ständige Aufwärtsstreben der Gemeinde an, das emporragende Haus verkörpert die Begriffe "Heimat" und "Zuhaus". Der gebürtige Pirker Künstler Harald Beierl hatte den Brunnen entworfen. Für den Säulenentwurf (links) votierten immerhin fünf Gemeinderäte. Bild: bey
Politik
Pirk
04.03.2016
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"Welchen Brunnen hätten sie denn gern?" Diese Frage stellten sich die Gemeinderäte und fanden eine Antwort für das Wasserspiel beim Rathaus.

Zur Auswahl standen fünf Vorschläge, die das Gremium bereits am Wochenende ausgiebig besichtigt und beurteilt hatte. In der zweiten Abstimmung entschied sich der Gemeinderat mit 8:5 Stimmen für das Modell des gebürtigen Pirkers Harald Beierl. "Ein Stück Heimat" hat der Künstler seinen kugelförmigen Brunnen getauft. In der oberen Hälfte der Kugel ist der Grundriss der Gemeinde als Relief eingearbeitet.

Sterne symbolisieren die Ortsteile, ein herausstehendes Haus verkörpert die Begriffe Heimat und zu Hause. Das Wasser tritt an den Rändern des Reliefs aus, eine Leiter soll ein stetes Aufwärts ausdrücken. Rund 1,10 Meter im Durchmesser wird die fertige Kugel haben. Im oberen Teil besteht sie aus Bronze, unten ist sie aus Granit gearbeitet. Die Kosten belaufen sich auf 20 000 bis 22 000 Euro.

Mit fünf Stimmen kam das Modell von Axel T. Schmidt auf Platz zwei. Die Modelle "Birken und Pirker", "Birkenquelle" und "Birkenkinder" schafften es nicht in die zweite Abstimmungsrunde. Übereinstimmend betonten Bürgermeister Michael Bauer sowie die Gemeinderäte Martin List und Alexander Radlbeck, dass jeder Entwurf es verdient gehabt hätte, verwirklicht zu werden.

Den Auftrag für den Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten im Sanierungsbereich Dorfplatz erhielt die Firma "H & T", Ruhmannsfelden um 286 471 Euro. Die Preisspanne der abgegebenen neun Angebote reichte bis 396 704 Euro. Die beauftragte Firma habe bei Arbeiten in benachbarten Gemeinden positive Eindrücke hinterlassen, sagte Bauer.
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