Drei Tage Pirker Kirwa
„Hulapalu“ im Partyzelt

Mit älterer und neuer Partymusik heizten "D'Hohlweglauerer" im Partyzelt ein. Das überwiegend junge Publikum sang kräftig mit und tanzte auf den Biertischen. Bilder: zer (2)
Vermischtes
Pirk
19.07.2016
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im Ausnahmezustand: Drei Tage lässt der Kirwaverein im und um das Zelt die Puppen tanzen. "D'Hohlweglauerer" heizen mit Partymusik ein. Allerdings gibt es auch einen witterungsbedingten Ausfall zu beklagen.

Der Kirwaverein feierte im ersten Jahr seines Bestehens außergewöhnlich an drei Tagen. Nach dem Musikantentreffen am Freitag (wir berichteten), lud der Vorstand um Stefanie Reil die Kinder zu einem Spielenachmittag auf die Wiese unterhalb der Pfarrkirche ein. Der Samstagabend war der musikalische Höhepunkt mit "d'Hohlweglauerer".

Kurzweil gab es für die Jüngsten: Kinderschminken und ein Karussell der Kirwaleit, die Feuerwehr brachte ihr Fahrzeug mit und Kerstin Kiener beschäftigte den Nachwuchs mit Malen und Basteln. Die Blasmusik bot viele Musikinstrumente zum Ausprobieren an. Auf der Wiese feierte die Pfarrgemeinde Gottesdienst, die Messe hielt Pater Jaison Thomas. Vor über 50 Jahren hatte Bischof Rudolf Graber die Auferstehungskirche in Pirk geweiht. Das ist jährlich der Anlass. Am Abend zur "Hohlweglauererzeit" zwackte der Verein einen Euro je Gast für die schwer erkrankte Michaela in Pirk ab. Boarische Musik boten Christian (Akkordeon und Keyboard), Patrick (Gitarre), Thomas (E-Bass) und Alex (Schlagzeug). Sie spielten Kirwamusik: Landler und Zwiefache sind eine Spezialität. "D'Hohlweglauerer" legten los mit "Auf der Streif", wechselten zu den Oberkrainern, aber auch Jazz und Gassenhauer der 60er- und 70er-Jahre in ureigener Oberpfälzer Spielweise gehörten zum Repertoire. Nach einer Pause holten sie die Neue Deutsche Welle ins Zelt. Bei Andreas Gabaliers "Griaß de" und "Hulapalu" standen die Gäste auf den Bierbänken. Bei "Ham kummst" und dem "Bobfahrerlied" legten sich Musiker wie Partyvolk mächtig ins Zeug.

Am Sonntag feierte die Pfarrgemeinde einen Festgottesdienst. In den Festzug reihten sich die Gäste und Vereine mit ihren Fahnen ein. "Kirchweih ist immer am zweiten Juliwochenende", erinnerte Pater Jaison Thomas. Die Pirker Blechmusi führte den Zug zum Zelt an. Grußworte übermittelte Vorsitzende Reil. Der Raiffeisenbank dankte sie für eine 350-Euro-Spende. Der Frauenbund servierte am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Geplant war eigentlich ein Motorrad-Oldtimertreffen, das jedoch wegen des regnerischen Wetters nur wenige Fahrer veranlasste, mit ihren Krädern und Mopeds auf den Zelt-Vorplatz zu fahren.
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