Einweihung des neuen Kindergartens und der Kinderkrippe
Nachwuchs im Neubau

Der Kindergarten und die Kinderkrippe erhalten am Samstag den kirchlichen Segen. Der Neubau ist seit März fertig. Die Kinder sind bereits eingezogen. Bild: zer
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Pirk
09.07.2016
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Der neue Kindergarten ist fertig, die Kinder sind schon eingezogen. Jetzt fehlt nur noch der kirchliche Segen. Darum kümmert sich Bischof Voderholzer persönlich.

Das Kindergartenteam freut sich über das moderne Gebäude mit einem architektonischen Ambiente, das den Bedürfnissen der Kinder entspricht. "Wir konnten Ende März mit 54 Kindergartenkindern und 17 Krippenkindern einziehen. Ab September werden es insgesamt 67 Kindergarten und 13 Krippenkinder sein", sagte Leiterin Eveline Fritsche.

Am Samstag um 13.30 Uhr segnet der Bischof die Kinder. Um 14 Uhr weiht er den Kindergartenneubau ein, anschließend präsentiert sich der Kindergarten beim Tag der offenen Tür.

Weil beim alten Kindergarten Sicherheitsmängel festgestellt wurden, kam der Gemeinderat schon 2013 zu einer Runde zusammen. Zur Wahl standen Sanierung oder Neubau. Die geschätzten Kosten für eine Sanierung betrugen zwar "nur" 960 000 Euro gegenüber 1,53 Millionen Euro eines Neubaus. Jedoch waren zahlreiche Gründe ausschlaggebend für einen Neubau.

So war der bisherige Kindergarten nicht unterkellert. Wohl deshalb stank es im ganzen Gebäude modrig. An der Westgrenze des Grundstücks war die entsprechende Abstandsfläche nicht eingehalten. Ein Grundstückskauf durch die Kirche war nicht möglich. Die vor sechs Jahren gebaute Krippe wurde durch den Kindergartenneubau erweitert und vergrößert, was sich in der Förderung niederschlug. "Die Frage ob Neubau oder Sanierung war eine höchst umstrittene Entscheidung, weil sie genau ein halbes Jahr vor der letzten Gemeinderatswahl getroffen werden musste. Für einen Neubau waren die Freien Wähler, für eine Sanierung CSU und SPD", sagte Bürgermeister Michael Bauer.

Der Abriss erfolgte im Herbst 2014. Während der Bauphase konnten die Kinder in Ausweichräumen der Schule untergebracht werden. Fertig ist der Neubau seit März. Die Kinder sind seit Ostern im Kindergarten untergebracht. "Vor einigen Monaten gab es noch einmal Diskussionen, weil durch die neuen Baugebiete die Kinderzahlen kurzfristig angestiegen sind. Im Rahmen des Neubaus konnte noch ein Raum im Untergeschoss integriert werden, mit dem jetzt der erhöhte Raumbedarf für eine Übergangszeit aufgefangen werden konnte", sagte Bauer. Er verwies auf die positive Zusammenarbeit während der Bauphase mit der Kirchenverwaltung.

Zuständig für Ausführung und Planung war die Architektengruppe Juretzka. Sie planten das neue Kinderhaus als ein kompaktes, raumhaltiges, behindertengerechtes und überwiegend erdgeschossiges Gebäude mit einem Flachdach. Die lichtdurchfluteten Räume schaffen viel Transparenz und Durchblicke im Gebäude und nach draußen. Auch eine optimierte Raumakustik war dem Architektenteam bei der Bauaufgabe ein besonderes Anliegen. Schallabsorbierende Deckenelemente tragen zu einer optimalen Akustik und hoher Aufenthaltsqualität bei.
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