In drei Wochen ist der Dorfplatz fertig
Die Mitte macht sich

Der Countdown läuft, die Baustelle am Dorfplatz in Pirk neigt sich langsam dem Ende zu. Bild: Schönberger
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Pirk
03.11.2016
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In zwei bis drei Wochen ist der Dorfplatz fertig. "Zeit wird's", sagen die Bürger. Über ein Jahr haben sie den Bauarbeiten zugesehen. Fast 20 Jahre hatte es Pläne für die neue Mitte gegeben. Bald glänzt im Zentrum neuer Asphalt.

Die Gemeinde bekommt bald einen neuen Dorfplatz. Bürgermeister Michael Bauer signalisiert: "In zwei bis drei Wochen werden die Umbaumaßnahmen baulich abgeschlossen sein. Nächstes Jahr findet dann die Einweihung statt." Seit 20 Jahren sei die Veränderung ein Thema gewesen. Doch die Gemeinde könne es sich erst jetzt leisten. "Vorher wurden die Mehrzweckhalle, der Kindergarten und die Schule renoviert."

Die Bauarbeiten gehen vom Rathausplatz, an der Bäckerei Häring vorbei bis zur Kirche. Ein neues Kriegerdenkmal ziert dort schon den Eingang zum Friedhof. Die Arbeiten sind noch voll im Gange. "Diese Woche werden ein Brunnen und Bäume zur Bepflanzung angeliefert", berichtet Bauer. "Außerdem wird ein neues Bushäuschen bei der Raiffeisenbank aufgestellt."

Notwendige Maßnahmen


Vor der Sanierung sei der Dorfplatz ein "Fleckerlteppich" gewesen. "Der Asphalt war schlecht. Der Kanal und die Wasserleitung mussten erneuert werden. Des Weiteren war die Parksituation schlecht. Überall wurde wild geparkt", sagt der Bürgermeister.

Anfangs sollte nur der untere Bereich beim Rathaus saniert werden. Die Kirche wurde erst später mit bedacht, nachdem zwei alte Linden bei einem schweren Sturm umgefallen waren und die Friedhofsmauer beschädigt hatten. Allerdings verlief der Umbau nicht nur problemlos. Bauer erzählt: "Vor drei Wochen gab es ein Lieferproblem mit den Steinen für die Gehwege. Zwei Wochen ging nichts vorwärts." Laut Bürgermeister haben die meisten Pirker positiv auf die Erneuerung reagiert und würden sich über den neuen Dorfplatz freuen. Lediglich einige Anwohner fühlten sich nicht wohl mit der Sanierung.

"Teuer und bescheiden"


Udo Wunsch (72) denkt, "die ganze Angelegenheit ist zu teuer und richtig bescheiden, um es milde auszudrücken." Seiner Meinung nach werden Steuergelder unnötig ausgegeben. Hans König findet den neuen Dorfplatz schön. "Aber die Baustelle nervt halt langsam. Sie ist schon seit über einem Jahr da." Eine 84-jährige Pirkerin, die namentlich nicht genannt werden möchte, erzählt ebenfalls, dass die Baustelle Umstände bereitet: "Ich muss mit dem Bus fahren. Durch die Baustelle muss er weiter weg halten. Wenn man zu Fuß nicht mehr so gut unterwegs ist, muss man ewig laufen bis man auf den Dorfplatz kommt."
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