Kapellenglocken läuten wieder ab Ostersonntag
Klingende Kapelle

Nach der Reparatur hängt die Glocke wieder im Turm der Dorfkapelle. Pfarrer Andreas Hanauer (rechts) hat für die Arbeiten 500 Euro gestiftet. Bürgermeister Gerhard Scharl (Zweiter von rechts) will auch von den Bürgern Spenden sammeln. Bild: fz
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Pirk
23.03.2016
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Trebsau. Premiere für die generalüberholte Glocke der Dorfkapelle: Ab Ostersonntag wird sie wieder morgens, mittags und abends sowie bei Todesfällen läuten.

Das Kirchlein steht seit 1868, die Glocke wurde 1924 gegossen und auf den kleinen Turm gesetzt. Sie trägt die Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Bevor sie ein elektrisches Läutwerk bekam, läutete sie jemand von Hand. Allerdings hatte die Steuerung für das automatische Gebetläuten und der Sterbeglocke den Geist aufgegeben.

Im Dezember bauten daher freiwillige Helfer die Glocke und das Läutwerk ab. Anschließend brachte sie Christian Schlecht zur Reparatur nach Regensburg. Nun hievten Bürger die 40 Kilo schwere Glocke wieder auf den Turm und installierten das Läutwerk.

Die Kosten für die Instandsetzung liegen bei 1600 Euro. Die Gemeinde will dies durch Spenden wieder hereinbringen. "Wir werden von Haus zu Haus gehen und um Geldbeträge bitten", kündigte Bürgermeister Gerhard Scharl an.

Dabei hat er aber schon einen satten Grundstock: Der Schirmitzer Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer spendete 500 Euro für die Glocke. Das Türchen der Außenmauern und der Sockel sollen auch noch repariert werden. Die Familie Argauer kümmert sich um die Kapelle.
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