Karl Prell erinnert in Jahreshauptversammlung an Worte zu Flucht und Migration
Männer wollen keine Fahne kaufen

Zum Vortrag über die Griechenlandreise zeigte Karl Prell auch eine Ikone. Bild: zer
Vermischtes
Pirk
07.03.2016
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An viele Veranstaltungen mit kirchlichem Hintergrund erinnerte Vorsitzender Karl Prell in der Jahreshauptversammlung der katholischen Männergemeinschaft im Gasthaus "Zum Beck"n". Es gab Kreuzwegandachten, Gebetsstunden, Ausflüge und Gottesdienste. Einen positiven Kassenbericht legte Karl Kiesl vor.

Im Bericht aus dem Diözesan- und Landesverband streifte Prell das Referat von Franz Spichtinger, der zu "Flucht und Migration ins gelobte Land Europa" gesprochen hatte. Er wies darauf hin, dass der christliche Glaube in Taten sichtbar werden müsse. Europa habe er als einen Kontinent des verlorenen Glaubens bezeichnet und ein rechtsstaatliches, soziales, demokratisches und aufgeklärtes Staatswesen im Bewusstsein des christlich-jüdischen Wertekanons gefordert. Darauf müssten sich auch die Zuwanderer einlassen.

Die Runde diskutierte den Kauf einer Vereinsfahne. Letztendlich sprachen sich die Anwesenden dagegen aus. Pfarrer Jaison Thomas erinnerte, das Gott auch in der Gemeinschaft anwesend sei. "Jedes Mitglied soll mit seiner Stärke mitwirken."

Interessant gestaltete Prell den Bericht mit Bildern am Beamer von der Pilgerreise "Auf den Spuren des Apostel Paulus" mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nach Griechenland . So erlebten die Mitglieder den Gottesdienst an der Taufstelle der Lydia in der Nähe von Kavala in Nordgriechenland. Die Gruppe besichtigte das antike Philippi und das Grab des heiligen Demetrios, des Patrons der orthodoxen Kathedrale in Thessaloniki. Weiter ging es zu den Klöstern Agios und Varlaam und zu einem Gottesdienst zum Schöpfungstag am Fuße der Meteora-Klöster. Bei Pater Pefkis erlebten die Reisenden die Entstehung einer Ikone des Apostel Paulus in der Ikonenschreibschule Theophanis.

TermineKreuzweg am Sonntag, 13. März.

Gebetsstunde am Gründonnerstag, 24. März.
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