Neubau der Kindertagsstätte
Kita in Betrieb

Die Gemeinderäte verschafften sich im Neubau der Kindertagesstätte einen Überblick. Bild: bey
Vermischtes
Pirk
06.04.2016
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Obwohl die Kindertagesstätte ein Neubau ist, herrscht schon wieder Platzmangel. Bürgermeister Michael Bauer sieht aber einen großen Vorteil darin.

"Das Bauwerk ist gelungen, hell, freundlich, modern und zeitgemäß. Es ist eine Aufwertung für den Ort Pirk": Mit diesen Attributen beschrieb der Bürgermeister den Neubau der Kindertagesstätte, der am Montagabend in Betrieb genommen wurde. Den kirchlichen Segen hat das Gebäude allerdings noch nicht. Die Gemeinde und die Pfarrei hoffen, dass Bischof Dr. Rudolf Voderholzer kommt.

Viele junge Familien


Bauer erinnerte daran, dass der schlechte bauliche Zustand des alten Kindergartens, der modrige Geruch und die Unwägbarkeit bei Sanierungsarbeiten den Neubau forciert hätten.

Gleichwohl dürfe nicht übersehen werden, dass eine Sanierung zumindest nach dem Kostenvoranschlag finanziell günstiger gewesen sei. Wenn kritisiert werde, dass die Kindertagesstätte bereits jetzt zu klein sei, weil ein Kellerraum benutzt werde, müsse der Hintergrund bekannt sein: Mehrere Bedarfserhebungen zwischen den Jahren 2006 und 2013 hätten aufgrund von Elternmitteilungen einen Platzbedarf dieser Größe ergeben.

Die Enge in der Kindertagesstätte sei laut Bauer fast erfreulich, weil dies ein Zeichen dafür sei, dass in die neuen Baugebiete viele junge Familien gezogen sind. Der Platzmangel wird zwei bis drei Jahre andauern, schätzt Bauer. Der Kellerraum sei aus politischen Gründen diskreditiert worden, bedauerte das Gemeindeoberhaupt. Die Kindertagesstätte sollte laut Planung 1.575.000 Euro kosten, das aktuelle Rechnungsergebnis ergibt Kosten in Höhe von 1.618.000 Euro und somit eine Überschreitung von 43.000 Euro.

Als Hauptgrund nannte Bauer den Einbau einer Lüftungsanlage und die Teilerneuerung der Heizkesselanlage. Die Erweiterung der Krippe, ursprünglich angelegt für neun Kinder, im Ausnahmefall für 17, kostete 40.338 Euro, der zusätzliche Raum im Kellergeschoss 23.606 Euro.

Architekt Armin Juretzka stellte dem Gemeinderat und den Besuchern der Sitzung die Grundgedanken der Planung vor. Besonderer Wert wurde laut dem Architekten auf die Raumakustik gelegt.
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