Neujahrswünsche der Vereine und Institutionen
Von Feuerwehrauto bis Mesner

Eine neue Vorsitzende für den Frauenbund in Bechtsrieth wünscht sich Alfred Wulfänger. Bild: fz
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Pirk
31.12.2015
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Neues Jahr, neues Glück. Wie unterschiedlich dieses aber definiert wird, zeigen die Neujahrswünsche der Gemeinden, Institutionen und Vereine.

Einen "Herzenswunsch" für 2016 hat Alfred Wulfänger vom Pfarrgemeinderat Bechtsrieth. "Ich hoffe, dass sich ein neues Führungsgremium für unseren Frauenbund findet." Dieser ruhe momentan, da sich die Vorsitzenden nicht wiederwählen ließen und sich keine Nachfolgerinnen fanden. "Unser Frauenbund ist mit mehr als 60 Jahren schon sehr alt und hat über 100 Mitglieder."

"Ich wünsche mir, dass wir im November fertig sind, alles reibungslos verläuft und schön wird", formuliert Pirks Bürgermeister Michael Bauer seine Hoffnungen für das neue Jahr. Er spricht von der Erneuerung des Dorfplatzes, die im Frühjahr starten soll. Vor allem wünscht sich der Rathauschef, dass "nicht noch irgendein Problem auftaucht, von dem wir bisher nichts wissen". Und den Leuten soll der fertige Platz dann natürlich auch gefallen. "Wir im Gemeinderat versuchen schließlich Dinge so umzusetzen, dass die Bevölkerung zufrieden ist."

Ebenfalls auf einen guten Bauverlauf hofft Ernst Lenk , Sprecher des Schirmitzer Pfarrgemeinderats. Dort werden 2016 die Kirche mit dem Glockenturm renoviert und das Kirchenumfeld neu gestaltet. Im Frühjahr sollen die Aufträge vergeben werden. "Ich denke, dass wir die richtigen Firmen bekommen." Die Pfarrei hat aber auch noch einen zweiten Wunsch: ein neuer Mesner. Nachdem Michael Dobmeier aufgehört hat, übernimmt Jakob Fritsch diese Aufgabe nun allein. "Er ist gesundheitlich angeschlagen und würde gerne aufhören. Das geht aber nicht, solange wir keinen Nachfolger haben", erklärt Lenk. "Wir suchen händeringend."

Die Feuerwehr in Irchenrieth will ebenfalls bauen, muss aber erst noch auf die Genehmigung für ihr neues Feuerwehrhaus warten. "Da wünschen wir uns, dass das möglichst bald erledigt ist und alles glattgeht", betont Vorsitzender Reinhard Ach . Er ist aber guter Dinge. Ein weiteres Anliegen sei ein neues Feuerwehrauto mit Mannschaftstransporter. Da die Planung dafür ungefähr zwei Jahre dauert, werde dieser Wunsch zwar 2016 nicht mehr in Erfüllung gehen, er hoffe jedoch, dass zumindest die Weichen dafür gestellt werden können.

Susanne Schwab , Initiatorin des Helferkreises für Flüchtlinge und Asylsuchende in Luhe-Wildenau, hätte gerne, dass "die einheimischen Bürger auf die Asylbewerber zugehen". "Es wäre schön, wenn sie den Kontakt suchen und nicht von Angst sprechen. Die ist nämlich unbegründet." Für den Helferkreis selbst hofft Schwab, dass möglichst viele Mitglieder dabei bleiben.
Es wäre schön, wenn die einheimischen Bürger auf die Asylbewerber zugehen.Susanne Schwab, Helferkreis-Initiatorin
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