Schüler nehmen Hundertwasser als Vorbild
Farbige Türme

Projektleiter Manfred Kutschker (hinten), stellte mit den Schülern den Turm vor, den die Kinder in der Tradition von Friedensreich Hundertwasser im Kunstunterricht gefertigt hatten. Bild: zer
Vermischtes
Pirk
28.01.2016
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"Türme" steht über der Ausstellung, für die sich die Schüler klassenübergreifend mit den Werken von Friedensreich Hundertwasser beschäftigt hatten. Hundertwasser setzt die intensive Farbe instinktiv ein. Das machte die 7. Klasse auf Zwiebeltürmchen, Säulen, Bögen und Mosaikflächen nach.

Sie bauten den dreidimensionalen Turm aus Ton, brannten die gestalteten Fassadenteile gebrannt, glasierten sie und besetzten sie mit einem Licht. Projektleiter Manfred Kutschker regte an, die 5. Partnerklasse des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) in das Projekt einzubinden und so beklebten deren Schüler das Werk mit Mosaiksteinchen.

Die Dritt- und Viertklässler fertigten zweidimensionale, flächige Werke. Im Hochformat zeichneten und klebten die Gruppen Türme, bevorzugten dabei intensive, Farben ein, die auch komplementär unmittelbar nebeneinander setzten.

Ein weiteres Projekt entstand mit ausrangierten Büchern, die sie in der Aula zu einem Kombiturm aufragen ließen. Schulleiterin Claudia Piehler versprach, dass die Wälzer nach dem Ende ihrer Zeit als Kunstwerk an die Schüler verschenkt werden. "Als junge Künstler waren sie engagiert", freute sich Piehler über den Einsatz ihrer Schützlinge. Die Werke sind noch vier Wochen zu sehen.
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