Terror und Angst verhindern
Volkstrauertag in Pirk – Ehre den Toten, Mahnung den Lebenden

Bürgermeister Michael Bauer gedachte anlässlich des Volkstrauertages am Mahnmal vor der Marienkirche der Gefallenen Weltkriege und Opfern von Gewaltherrschaft. Bild: zer
Vermischtes
Pirk
15.11.2016
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"Ehre den Toten - Mahnung den Lebenden" lautet die Inschrift des neuen Pirker Kriegerdenkmals in der Ortsmitte. Am Volkstrauertag folgten viele Bürger, Vereine und Abordnungen dieser eindringlichen Forderung

(zer) Gläubige und Fahnenabordnungen zogen am Volkstrauertag von der Auferstehungskirche zum Kriegerdenkmal vor die Marienkirche. An der Spitze gab die Pirker Blasmusik den Ton vor. "Diese Feier erinnert an die Opfer politischer Gewaltherrschaft. Auch heute noch leiden Männer, Frauen und Kinder unter Bürgerkriegen und Terror", erinnerte Pfarrer Jaison Thomas. Bürgermeister Michael Bauer betonte bei einer Ansprache, dass dem Spruch am Mahnmal doppelte Bedeutung zukomme. "Zum einen das Gedenken an die Opfer der Kriege, gleichzeitig aber auch das Streben nach Frieden."

Am Volkstrauertag sei die Trauer ist nicht nur auf die Angehörigen eines Volkes beschränkt, sondern auf alle Menschen eines Landes. "Wir trauern um die Tatsache, mit welcher Brutalität, Gewissenlosigkeit und Härte Kriege geführt werden. Wir müssen verstehen, wie wichtig und kostbar Demokratie und Menschenrechte, Frieden und Verständigung sind." Schülerin Janina Bleier von der Josef-Faltenbacher-Schule zitierte Philosoph Laotse: "Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen Völker sicher und friedlich leben. Damit es Frieden gibt, dürfen sich die Länder nicht gegeneinander erheben. Damit hier Friede herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden." Gemeinderat Martin List legte einen Kranz und am Mahnmal nieder.
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