Umbauarbeiten am Dorfplatz
Mit Klagen gedroht

Vermischtes
Pirk
17.05.2016
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Endlich geht's los: Der Gemeinderat gab grünes Licht für die weiteren Umbauarbeiten am Dorfplatz. Freuen darf sich auch der Kirwaverein.

Viele Bürger hätten sich beschwert, die Baustelle stehe still. "Sogar Klagen wurden mir angedroht", berichtete Bürgermeister Michael Bauer. Jetzt sollen die ersten Arbeiter der Baufirma Schieder (Bechtsrieth) anrücken - deren Angebot über 550 000 Euro das günstigste war. Grundlegend erneuert wird ebenfalls die Stromversorgung. Alexander Radlbeck (CSU) präsentierte die Pläne. So soll unter anderem ein neuer Zählerkasten als Übergabepunkt zwischen privatem Netz und der Gemeinde entstehen. Darüber wird unter anderem eine E-Bike-Ladesäule versorgt werden, auch Vorleistungen für E-Mobilitätseinrichtungen sind geplant.

Über eine halbe Stunde hat das Gremium über Art und Standort der Mai- und Kirwabaumhalterung debattiert. Jetzt soll der Frühlingsbote nicht, wie vorher angedacht, seitlich im Grünen stehen, sondern etwas zentraler vor den geplanten Parkplätzen. Das wird zwar das Ausparken anspruchsvoller machen - dafür wurde dem Antrag des Kirwavereins stattgegeben, der sich Platz um den Baum für das traditionelle Austanzen gewünscht hatte. Nicht der einzige Grund zur Freude für den neuen Verein: Für die Kirwa im Juli wird die Gemeinde den Lehrerparkplatz der Volksschule zur Verfügung stellen.

Josef Faltenbacher wird ebenfalls seinen Teil zum Umbau des Dorfplatzes beitragen: Er will die "Alte Schmiede" erweitern, Dach und Fassadengestaltung anpassen. "Ich denke, wir begrüßen das alle", sagte der Bürgermeister. Ebenfalls dankte der Rat Karl Prell für sein Engagement: Auf eigene Kosten wird er ein "Marienmarterl" als Wegweiser zur Marienkapelle aufstellen. Unangenehm wird es ab dem 1. Juli: Für die Kanalsanierung werden die Abwassergebühren angehoben. Pro Quadratmeter Grundstücksfläche werden 30 Cent fällig, für jeden Quadratmeter Geschossfläche 1,05 Euro. In einem Beispiel mache das rund 410 Euro, rechnete Bauer vor.

Durchgewunken wurden zwei Vorbescheide auf Neubauten. Kurios: In einem Fall sieht der Bebauungsplan vor, dass Garagen gemauert sein müssten - der Antragssteller wünscht aber eine Fertiggarage. "Der Plan stammt aus den Siebzigern, keine Ahnung, warum man das reingeschrieben hat", rätselte Bauer. "Für uns ist aber die Frage, ob jemand von der Abweichung beeinträchtigt wird."
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