Zu Besuch im Geozentrum
Und immer wieder Türme

Büchertürme, Bohrturm, Brauereiturm - in Pirk waren Türme ein Dauerthema. Bilder: wsb (Mitte), hfz
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Pirk
28.06.2016
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Büchertürme, Bohrturm, Brauereiturm - in Pirk waren Türme ein Dauerthema. Bilder: wsb (Mitte), hfz

Die W-Fragen Wann?, Wer?, Was?, Wo?, Warum?, Wie? zu einem Geschehen werden in einem Bericht sachlich beantwortet. Hier folgt nun unser Bericht zum Ausflug ins Geozentrum an der KTB.

Pirk/Windischeschenbach. Am 1. Juni fuhren wir, die Klassen 5 und 6 der Josef-Faltenbacher-Schule Pirk, auf Einladung der Bayernwerk AG mit unseren Partnerklassen ins Geozentrum an der KTB in Windischeschenbach. Da wir uns in diesem Schuljahr schon mit dem Thema "Erde" und "Türmen" beschäftigt hatten, wählten wir dieses Ausflugsziel.

Bei der Ankunft begrüßten uns die Mitarbeiterinnen Frau Mack und Frau Moller begrüßt. Frau Moller gab uns interessante Informationen über die Tiefbohrung und den Bohrturm und führte uns durch die Ausstellung "System Erde".

Ein riesiger Bohrturm


Nach einer Pause erfuhren wir von Frau Mack beim Modul "Gesteinskunde" vieles über Steine und durften unsere mitgebrachten Steine im GEO-Labor selbstständig untersuchen. Mehr Infos zur Arbeit im GEO-Labor gibt es unten im Kasten! Nachdem wir uns in diesem Schuljahr bereits öfter mit Türmen beschäftigt hatten, konnten wir nun zum höchsten Landbohrturm der Erde nach Windischeschenbach fahren. Dort interviewten wir die Frau Moller.

Schon vom Bus aus konnte man den riesigen Bohrturm sehen. Wie hoch ist er?

Frau Moller: Der Turm ist 83 Meter hoch und damit der höchste Landbohrturm der Erde.

Warum musste er so riesig und fest gebaut werden?

Bohrstangen mit einer Länge von 13 Metern mussten darin aufgehängt werden. Er musste Lasten bis zu 700 Tonnen tragen. Bei der Bohrung wirkten enorme Kräfte.

Wie tief wurde gebohrt?

Es wurde 9101 Meter tief gebohrt.

Warum wurde so tief gebohrt?

Hier konnte man eine Nahtstelle verschiedener Teile der Erde treffen. Nämlich die Stelle, an der das Gestein durch die große Hitze allmählich weich wird.

Wie konnte man den Bohrer in dieser Tiefe drehen?

Eine Bohrspülung wurde in das Bohrloch gepresst. Diese trieb den Bohrer an.

Nach unserer Exkursion erzählten die Schüler, was ihnen zur Ausstellung "System Erde" einfiel:

Fabian: Aber am besten war der Erdbebensimulator.

Rebecca: Man konnte sich auf eine Platte stellen und dann hat man gemerkt, wie sich ein Erdbeben anfühlt.

Evi: Man konnte Knöpfe drücken und dann hat man gesehen, wann die Dinos auf der Erde gelebt haben.

Art: Wir haben einen Film über die Erde gesehen.

Timo: Wir haben gelernt, wie ein Erdbeben entsteht

Julian: Wir sahen verschiedene Bohrköpfe.

Noah: In vielen Spiegeln konnte man sehen, was es auf der Erde Schönes gibt. Da war eine orange Wüste mit Bergen zu sehen.

Felix: Ich habe mich in den Spiegeln selbst gesehen. Außerdem war ich bei dem Quiz über die Erde am Bildschirm erfolgreich.

Nico: In der Pause habe ich mir einen weißen Quarz gekauft. Das ist jetzt mein Glücksstein.

von der Klasse 5 der Josef-Faltenbacher-Schule in Pirk bei Weiden

Im GEO-LaborPirk. Bei unserem Besuch im Geozentrum an der KTB durften wir mitgebrachte Steine näher untersuchen. Kevin berichtet darüber.

Ich schaue den Stein an und erkenne seine Form und seine Farbe. Ich prüfe, ob er Muster hat, aus Schichten besteht oder Versteinerungen enthält.

Ich fasse den Stein an. Fühlt er sich glatt oder rau an oder bröselt er, wenn man an ihm reibt?

Ich wasche den Stein und teste mit meiner Zunge, ob er salzig oder neutral schmeckt.

Unter dem Mikroskop entdecke ich, ob mein Stein aus nur einem einzigen Mineral oder aus mehreren Mineralen besteht.

Im Labor führe ich den Härtetest durch: Kann ich den Stein schon mit meinem Fingernagel ritzen oder nur mit einem Eisennagel oder gar nicht? Außerdem gebe ich einen Tropfen verdünnter Salzsäure auf den Stein, womit ich Kalk nachweisen kann, wenn der Stein aufbraust.

Ausgerüstet mit einer Schutzbrille schlage ich im Freien mit einem Hammer auf meinen Stein. Zerbröselt er durch einen leichten Schlag? Zerbricht er mit einer glatten, geraden bzw. einer scharfen, unregelmäßigen Kante oder überhaupt nicht?

von Kevin Feldmeier, 6.Klasse der Josef-Faltenbacher-Mittelschule Pirk
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