Faschingsball des TSV
007 rettet die Prinzession

Dicht umlagert war die Tanzfläche als die Garde um Mitternacht ihren Showtanz aufführte.
Freizeit
Pleystein
07.02.2016
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Der Faschingsball des TSV Pleystein im Bachofnersaal gehört zu den Höhepunkten der närrischen Zeit. Und mit zunehmender Dauer kochte die Stimmung richtig hoch.

Die "Brez'nsalzer" lieferten die richtige Würze dazu und klebten die prächtig aufgelegten Gäste regelrecht an das Parkett. Die absoluten Glanzlichter des Abends waren die Auftritte des Pleysteiner Faschingsprinzenpaares Michael II. und Josefine I. samt Hofstaat und Garden.

Letzter Auftritt


Gegen 21 Uhr begrüßte Josef Windirsch, Vorsitzender des TSV Pleystein, die Besucher. Und er hatte eine Überraschung parat: Die "Brez'nsalzer" verabschieden sich mit diesem Auftritt nach sieben Jahren von der Bühne des Bachofnersaales, um künftig auch andere Verpflichtungen an diesem Faschingswochenende annehmen zu können. "Es ist aber dennoch nicht das bekannt verflixte siebte Jahr", meinte Windirsch und betonte dass der musikalische Wechsel zur "Bavaria-Band" im kommenden Jahr im besten Einvernehmen erfolgt sei. Nach der Rede und der Begrüßung mancher Ehrengäste zog das Faschingsprinzenpaar mit den Garden ein.

Prinz in Aktion


Andreas Reber, Vorsitzender der Katholischen Jugend, verantwortlich für die tollen Faschingserlebnisse in der Stadt, kündigte wortgewaltig die Auftritte an. Faschingsprinz Michael II. zeigte den Ballbesuchern wie er als "James Bond 007", Motto des Faschings, mit "Härte agieren" kann, wenn es zu Handgreiflichkeiten um seine Prinzessin kommt. Nach dem Gardetanz trat die Kindergarde auf. Lena Kabitschke und Claudia Herrmann hatten den Kleinen die Schritte und Figuren auf dem Parkett beigebracht. Nach den Tänzen übernahmen die "Brez'nsalzer" die musikalische Regie im Saal und gaben die Tanzschritte vor, die aufgrund der übervollen Tanzfläche natürlich auf engeren Raum beschränkt waren.

Für absolute Begeisterung sorgte um Mitternacht die Show der Prinzengarde, die mit persönlichem Einsatz einen Superauftritt hinlegte. Für eine knappe halbe Stunde herrschte auf dem von den Besuchern ziemlich eingeengten Parkett ein wahrer Wirbelwind. Hebefiguren und Tänze lösten einander ab oder gingen ineinander über. Eine Vielzahl von Kostümwechseln, alles in rasanter Geschwindigkeit, ließen die Ballbesucher nicht aus dem Staunen herauskommen. Mit stürmischem Beifall forderten die Gäste eine Zugabe, die trotz der vorausgegangen anstrengenden Tänze gewährt wurde.

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